13.10.2014, 10:42 Uhr

VHS Hietzing: Infos für Jugendliche über Jobs und die Zukunft

Mark Scherner vom Verein wienXtra: "Wir stellen Jugendlichen Informationen bereit und zwar ohne moralischen Zeigefinger."

In der VHS Hietzing konnten sich Jugendliche am 9. und 10. Oktober über Ausbildung, Lehre und Berufe informieren.

Anfang Oktober fanden in der VHS Hietzing bereits zum zweiten Mal die Bildungs- und Informationstage statt: Jugendliche hatten hier die Chance in lockerer Atmosphäre mit VertreterInnen von diversen Betrieben und Schulen in ein Gespräch zu kommen und Informationen aus erster Hand zu erfahren. Und genau darauf zielte Reinhard Feistritzer, Schirmherr der Hietzinger Bildungs-und Informationstage, ab: „gemeinsam aktiv zu werden, um allen Interessierten ein vielfältiges Informationsspektrum anbieten zu können.“

Veranstalter

„In Zeiten hoher Jugendarbeitslosigkeit bedarf es einer besseren Vernetzung zwischen
Jugendlichen, Schulen, Arbeitgebern und Beratungseinrichtungen.“, so Direktor der VHS Hietzing, Robert Streibel. Konkret möchte er mit der Messe den SchülerInnen die Entscheidung, „ob Lehre, erster Job oder weiterführende Schule“ erleichtern.
VHS Wien-Geschäftsführer Mario Rieder und der Vorsitzende des Fördervereins der VHS Hietzing, Prof. Dr. Gerhard Schmid, ergänzen: "Die Berufswahl ist ein entscheidender Schritt für Jugendliche. Wie wichtig lokalen Firmen die Ausbildung von Lehrlingen ist, zeigt sich daran, dass viele regionale KooperationspartnerInnen gewonnen wurden."
Mit dabei waren etwa wienXtra, in.come, Kümmer-Nummer vom waff, die Arbeiterkammer, Kapsch Partner Solutions GmbH, Spar, der Wiener Krankenanstalten Verbund, die Fachschule für wirtschaftliche Berufe der Dominikanerinnen, die HLTW Bergheidengasse sowie die Fachschule für Mode in der Siebeneichengasse.

Friseurinnen und KFZ-Techniker?

Werner Sterl von Kapsch heißt explizit Mädchen zu einer Lehre willkommen, obwohl er für jede und jeden klarstellt: „Nur weil du einmal einen Computer installiert hast, bist du noch lange kein EDV-Techniker. Und es gehört auch mehr als googlen können oder auf Facebook online sein dazu.“ Wer aber ernsthaft eine Lehre bei Kapsch machen will kann dafür MitarbeiterIn eines österreichischen Privatunternehmens werden, das „so nebenbei das weltgrößte flächendeckende Mautsystem ausbaute. Aber auch die e-card Box entwickelten wir“, so Werner Sterl.
Auch Judith Obermann von in.come wünscht sich, dass „Jugendliche sich nicht einfach in klischeeträchtige Geschlechter-Rollen drängen lassen. Mit unseren Interessentests kann jede und jeder ihre und seine Stärken herausfinden. Anschließend können die Jugendlichen einen Blick in unsere Berufsbildermappe werfen, um über zu den jeweiligen Arbeitsbereichen Überblicke zu erhalten. Mit unseren Probe-Aufnahmetests können die Jugendlichen erste Eindrücke für den Bewerbungsprozess gewinnen.“
Ihr ist besonders wichtig, den Jugendlichen die Vielfalt an Möglichkeiten in Relation zu den persönlichen Potentialen aufzuzeigen.
In.come ist auch für ausgrenzungsgefährdete Jugendliche da: „Unsere Jugendarbeitsassistenz unterstützt benachteiligte Jugendliche bei der Suche sowie dem Erlang eines Arbeitsplatzes.“
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