Theaterfest
Das tww gibt es schon 33 Jahre

Teresa Wohlmann-Kreuch, Elisabeth Gettinger, Uschi Leitner, Martin Kerschbaum, Franziska Wohlmann-Pfeifer, Heidi Sykora und Heinz Mayer.
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  • Teresa Wohlmann-Kreuch, Elisabeth Gettinger, Uschi Leitner, Martin Kerschbaum, Franziska Wohlmann-Pfeifer, Heidi Sykora und Heinz Mayer.
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Theaterbegeisterte feierten mit Intendantin Franziska Wohlmann und ihrem Team ein Drei-Tage-Fest.

GUNTERSDORF (jm/da). „Ohne tww (Theater Westliches Weinviertel) wäre ich nie dem Theaterfieber anheim gefallen“, gestand Martin Kerschbaum beim Festakt anlässlich „33 Jahre tww“. Er war in seiner HTL-Zeit von tww-Intendantin Franziska Wohlmann-Pfeifer angesprochen und als Techniker engagiert worden. Heute ist er Ton- und Videotechniker am Landestheater in St. Pölten.

Programm und Festakt

Zum Festakt konnte Wohlmann Nationalratsabgeordnete und Festrednerin Eva-Maria Himmelbauer, Bezirkshauptmann Andreas Strobl, Bereichsleiterin Gabriele Ecker (Kunst und Kultur in NÖ), Landtagsabgeordneten Georg Ecker, Bürgermeister Roland Weber sowie Vizebürgermeister Ernst Binder begrüßen. Die Intendantin dankte dem Land Niederösterreich, der Gemeinde Guntersdorf, den Schauspielern, Theaterbesuchern und den vielen freiwilligen Helfern für ihre ideelle und materielle Unterstützung.

130 Produktionen in 33 Jahren

Auf die Frage warum genau die 33 Jahre gefeiert werden antwortete Obfrau Franziska Wohlmann-Pfeifer: "Das 10-Jahr Jubiläum wurde auch erst im elften Jahr gefeiert und nach 22 Jahren mussten wir das fortführen. So sind es heuer 33 Jahre. Es gab in den 33 Jahren rund 130 Produktionen, es kamen etwa 120.000 Besucher und es wirkten insgesamt 250 Schauspieler mit.“ Bürgermeister Roland Weber dankte der Intendantin für ihr großartiges Engagement, vom Publikum gab es tosenden Applaus.
Heidi Sykora interviewte tww-Aktivisten, die von Pannen erzählten, bei denen der Puls auf 180 hinaufschnellte. Wenn die Hauptdarstellerin ihre Acht-Dioptrien-Kontaktlinse auf der Bühne verlor oder der Hauptdarsteller bei einem Gastspiel in Brünn nicht nach Tschechien einreisen durfte, weil sein Pass abgelaufen war. Was sie sich wünschen? Nachwuchsschauspieler, die fürs Theater brennen.

Austropop und Kabarett

Mit einer Ausstellung zur Geschichte des twws und einer musikalischen Reise durch den Austropop wurde das Fest feierlich eröffnet. Sänger Werner Auer, Urgestein Ulli Baer und Gitarrist Ulli Winter verwöhnten die Besucher mit einem bunten Liederreigen. Mit großen Austro-Songs von Tanzer, Ambros und Fendrich dazu auflockernden "Schmähs" war es ein super Abend im Rahmen der Eröffnung. Am Samstag stand das Programm im Zeichen des Kabaretts.

NACHGESCHENKT

Wunsch nach professioneller Führungskraft

Das tww hat sich in den 33 Jahren seines Bestehens von einem Laientheater zu einem professionellen Betrieb entwickelt. Intendantin Franziska Wohlmann-Pfeifer hat „gratis gearbeitet, aber nicht umsonst.“ Beim Festakt bewies sie Realitätssinn, als sie darauf hinwies, dass das Theater eine professionelle Führungskraft brauchen wird. 90 Prozent der Schauspieler am tww leben heute von ihrem Beruf. Die Entscheidungsträger in Land und Gemeinde sind eingeladen, die neue Situation einzukalkulieren.

Weitere Infos und Fotos zum Jubiläumsfest finden Sie hier.

Autor:

Josef Messirek aus Hollabrunn

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