Buchpräsentation in Retz
Feindschaft & Freundschaft, ist gleich, Turrini und Pröll

Peter Turrini, Erwin Pröll und Herbert Lackner bei der Buchpräsentation in Retz.
  • Peter Turrini, Erwin Pröll und Herbert Lackner bei der Buchpräsentation in Retz.
  • Foto: Foto: H. Schleich
  • hochgeladen von Alexandra Goll

Der Buchtitel „Zwei Lebenswege, eine Debatte“ war der Anlass zu einem unterhaltsamen, aufschlussreichen und informativen „Duell“ von Peter Turrini und Erwin Pröll.

RETZ (hs). Im ehrwürdigen Rathaus in Retz, begrüßte Tourismuschef Reinhold Griebler die drei Hauptakteure des Abends, Schriftsteller Peter Turrini, Landeshauptmann außer Dienst Erwin Pröll und Redakteur (Arbeiterzeitung und Profil) Herbert Lackner. Der Abend hatte es in sich! Die „Alpensaga“, ein Fernsehdrama von Turrini über das scheinheilige, düstere Bild der Landbevölkerung, wurde kritisch dargestellt. Das erboste den Bauernbündler Pröll dermaßen und man bemerkte, dass die ideologischen Denkweisen beider überhaupt nicht zusammen passen.

Zwei konträre Persönlichkeiten

Pröll, der seine Dissertation zum Thema „Die Chancen des Grenzlandes am Beispiel des Bezirkes Hollabrunn“ machte, hat damals schon verspürt, dass die Landbevölkerung schwierige Voraussetzungen zum Bewältigen hat. Pröll hatte das Glück in einer guten Familie und intakten Dorfstruktur aufzuwachsen und das hat ihn geprägt.
Turrini wiederum in St. Margareten in Kärnten aufgewachsen, ein Weltenbummler, lebt jetzt in Kleinriedenthal bei Retz, hat dort die erforderliche Ruhe zum Schreiben gefunden, denn der Dramaturg lebt von der Sensation, der Politiker vom Konsens. Turrini kann was er denkt auch niederschreiben und veröffentlichen.

Begeistertes Publikum

Die Begeisterung der Besucher, darunter Landtagsabgeordneter Richard Hogl, Bürgermeister Helmut Koch, Vizebürgermeister Alfred Kliegl, die Altbürgermeister Adolf Lehr und Karl Fendt, HLT Direktorin Barbara Sablik, die Bürgermeister Leo Ramharter und Manfred Nigl, zahlreiche Stadt und Gemeinderäte, Landtagsabgeordnete außer Dienst Marianne Lembacher, Caritasleiter Thomas Krottendorfer, war enorm. Turrini und Pröll zeigten vor, wie man trotz gravierend unterschiedlicher Weltanschauungen miteinander gut umgeht, das fehlt in der heutigen politischen Auseinandersetzung oftmals. Wie gesagt, aus Feindschaft wurde respektvolle Freundschaft.
Ein weiterer Turrini Höhepunkt ist am 13.12. 19:30 Uhr im Wohnquartier in Retz, mit der Premiere des Weihnachtstheater Stückes „ROZZNJOGD“ zu erleben.  Infos und Tickets bei Buch Hofer und Mühlberger in Retz erhältlich.

Autor:

Alexandra Goll aus Hollabrunn

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