Lebensraum- und Artenschutz
Jägerschaft traf sich zur Hege- und Trophäenschau in Retz

Ehrengäste der Hege- und Trophäenschau Retz: v.l.n.r. BGM der Stadtgemeinde Hardegg Friedrich Schechtner, Florian Steinwendtner, Dir. Christian Übl (Nationalpark Thayatal), Stadträtin Claudia Schnabl, Vize-BGM der Stadtgemeinde Retz Stefan Lang, Bezirksjägermeister Wolfgang Strobl, Landesjägermeister von Wien Norbert Walter, Hegeringleiter Franz Suttner-Gatterburg, Hegeringleiter-Stv. Dr. Erhard Neubauer, Dipl.-Ing. Klaus Schachenhofer vom Dachverband Jagd Österreich
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  • Ehrengäste der Hege- und Trophäenschau Retz: v.l.n.r. BGM der Stadtgemeinde Hardegg Friedrich Schechtner, Florian Steinwendtner, Dir. Christian Übl (Nationalpark Thayatal), Stadträtin Claudia Schnabl, Vize-BGM der Stadtgemeinde Retz Stefan Lang, Bezirksjägermeister Wolfgang Strobl, Landesjägermeister von Wien Norbert Walter, Hegeringleiter Franz Suttner-Gatterburg, Hegeringleiter-Stv. Dr. Erhard Neubauer, Dipl.-Ing. Klaus Schachenhofer vom Dachverband Jagd Österreich
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Am 07.03.2020 fand die alljährliche Hege- und Trophäenschau in Retz statt. Der junge Hegeringleiter Franz Suttner-Gatterburg, der das Amt des Hegeringleiters von Edmund Schöbinger übernahm, gestaltete mit seinem Team die diesjährige Hege- und Trophäenschau im neuen Stil.

Stefan Lang, Vizebürgermeister der Stadt Retz richtete seine Begrüßungsworte an das Publikum und bewies mit einer Unterstützungszusage wie hoch der Stellenwert der Jagd für die Stadtgemeinde Retz ist. Friedrich Schechtner, Bürgermeister der Stadtgemeine Hardegg legte in seiner Begrüßungsrede ein besonderes Augenmerk auf die Wertschätzung, welche die Landwirtschaft wie auch die Jagd oft erst in schwierigen Zeiten erfahren. Das Wissen um Landwirtschaft und Jagd sinkt zusehends, darauf wies auch Wiens Landesjägermeister Norbert Walter hin, der in seinem Vortrag besonders die Probleme im urbanen Raum aufzeigte. 

Der Stadtsaal im Hotel Althof Retz bot ausreichend Platz um erstmals auch Aussteller mit ins Boot zu holen. So stellten die drei Autohäuser Sauberer, Eissner und Harald Weber aus Hollabrunn ihre Off-Road-Fahrzeuge aus. Ing. Engel zeigte die neueste Technologie, mit der Kitze (junge Rehe) vor dem Tod durch Landmaschinen gerettet werden können und Familie Scherak präsentierte mit "Scherak's Wild" wie vielseitig unser heimisches Wildbret (Wildfleisch) in der Küche sein kann. Der immer größer werdende Stellenwert von regionalen Lebensmitteln lockte auch die nicht-jagende Bevölkerung an. Dipl.-Ing. Klaus Schachenhofer vom Dachverband Jagd Österreich zeigte mit seinem Fachvortrag in welche Richtung sich die Jagd in Österreich zukünftig bewegen wird. Die Jägerschaft leistet einen enormen Beitrag zur Artenvielfalt durch lebensraumverbessernde Maßnahmen von denen nicht nur das jagdbare Wild sondern auch viele geschützte Arten und Singvögel profitieren. Aus diesem Grund präsentierte die Gutsverwaltung Hardegg auch die eigens entwickelten Futterspender inkl. Wildvogelfutter, die für Fasan, Rebhuhn und Co eine wahre Bereicherung darstellen.

Ein Highlight dieser Veranstaltung war das Schießsimulationszentrum aus Stögersbach im Waldviertel, das mit separatem Schießkino nach Retz kam. Beim Schießsimulationstraining werden Jagdszenen detailgetreu nachgestellt und der Computer errechnet den Verlauf des Schusskanals sowie die Wirkung des Projektils auf den Wildkörper. Gleich zwei Jagdhornbläsergruppen durften die musikalische Umrahmung gestalten. Die Jagdhornbläser Retzer Land sorgten für jagdliche Klänge direkt im Hof und lockten so manche Zaungäste an. Die Jagdhornbläsergruppe aus Pulkau spielten im Stadtsaal selbst auf.

Selbstverständlich durften die Ehrungen der langjährigen Mitglieder des NÖ Jagdverbandes nicht fehlen, denn diese Mitglieder haben sich über viele Jahre der Jagd und besonders unserem Wild verpflichtet. Jagd ist eine Lebenseinstellung die nie endet.

Autor:

Carina Frank aus Hollabrunn

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