Die Geburtenabteilung des LK Hollabrunn freut sich über die erfolgreiche Re-Zertifizierung „Babyfriendly Hospital“

Am Bild sitzend v.l.n.r. Hebamme Elham Tavakoli, BSc, Primarius Dr. Karl Anzböck, stationsleitende Hebamme Ursula Eckhardt, MSc, Hebamme Barbara Schneck; stehend v.l.n.r. Hebamme Dorota Weintz, DGKP (Kinder- und Jugendlichenpflege) Elisabeth Wenisch, Hebamme Maria Patschka, Hebamme Olga Hell, DGKP (Kinder- und Jugendlichenpflege) Franziska Schrammel, DGKP (Kinder- und Jugendlichenpflege) Beatrix Barth, Hebamme Sybille Moser, Ass. Dr. Patrik Horak, Hebamme Eugenie Huber, BSc, Hebamme Eva Krasa, Hebamme Isabella Schmidl, DGKP (Kinder- und Jugendlichenpflege) Christina Hoppel.
  • Am Bild sitzend v.l.n.r. Hebamme Elham Tavakoli, BSc, Primarius Dr. Karl Anzböck, stationsleitende Hebamme Ursula Eckhardt, MSc, Hebamme Barbara Schneck; stehend v.l.n.r. Hebamme Dorota Weintz, DGKP (Kinder- und Jugendlichenpflege) Elisabeth Wenisch, Hebamme Maria Patschka, Hebamme Olga Hell, DGKP (Kinder- und Jugendlichenpflege) Franziska Schrammel, DGKP (Kinder- und Jugendlichenpflege) Beatrix Barth, Hebamme Sybille Moser, Ass. Dr. Patrik Horak, Hebamme Eugenie Huber, BSc, Hebamme Eva Krasa, Hebamme Isabella Schmidl, DGKP (Kinder- und Jugendlichenpflege) Christina Hoppel.
  • Foto: Landesklinikum Hollabrunn
  • hochgeladen von Alexandra Goll

HOLLABRUNN. Die Geburtenabteilung des Landesklinikums Hollabrunn erhielt bereits zum zweiten Mal die Auszeichnung „Babyfriendly Hospital“. Die erfolgreiche Re-Zertifizierung wurde am 26. November 2018 bestätigt.

Die Kollegiale Führung begrüßt das außerordentliche Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Geburtenabteilung: „Wir freuen uns darüber, dass das Landesklinikum Hollabrunn im Hinblick auf die Stillförderung bei Neugeborenen auch weiterhin eine Vorreiterrolle einnimmt und dass dieses Bemühen mit der Rezertifizierung honoriert wurde.“

Die Geburtenabteilung des Landesklinikums Hollabrunn bietet allen werdenden Müttern eine entspannte, familiäre Atmosphäre, ohne auf modernsten medizinischen Standard zu verzichten. Besonderes Augenmerk legt das geburtshilfliche Team auf die Förderung des Stillens. Es erfolgte eine Überarbeitung aller Stillrichtlinien nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Das gesamte Personal der Abteilung (Ärztinnen und Ärzte, Hebammen und dipl. Kinderpflegerinnen) wurde im Hinblick auf Stillförderung erneut geschult. Diese Bemühungen wurden durch eine erfolgreiche Re-Zertifizierung des von WHO und UNICEF verliehenem internationalen Zertifikats „Babyfriendly Hospital“ honoriert. Dabei handelt es sich um ein Best-Practice Modell zur optimalen Stillunterstützung und –förderung.

Stationsleitende Hebamme Ursula Eckhardt, MSc, über die Vorteile des Stillens: „Mütter unterstützen die Immunabwehr ihres Babys durch Muttermilch. Es ist bewiesen, dass bei gestillten Kindern Mittelohrentzündungen, Erkrankungen der Atemwege und des Verdauungstraktes sowie Allergien seltener auftreten. Überdies wird eine gute Entwicklung des Kiefers, der Zähne und der Sprache gefördert.“

Stillen fördert auch die Mutter-Kind-Bindung und ist damit für die seelische Entwicklung der Babys von großer Bedeutung. Muttermilch enthält alle notwendigen Nährstoffe (Eiweiß, Fett, Kohlenhydrate, Mineralstoffe, Vitamine, Flüssigkeit und Antikörper) in idealer Zusammensetzung. Ziel der Initiative ist die Förderung des ausschließlichen Stillens während der ersten fünf bis sechs Lebensmonate des Babys.

Primarius Dr. Karl Anzböck betont: „Stillen reduziert das Risiko der Mutter an Brustkrebs, Eierstockkrebs, Osteoporose und Diabetes zu erkranken und ist die natürliche Fortsetzung von Schwangerschaft und Geburt. Unmittelbar nach der Geburt ermöglichen wir den Müttern ungestörte Kuschelzeit, um ihr Baby kennen zu lernen. Auch im OP nach Kaiserschnittentbindungen in Spinalanästhesie wird der wichtige Beziehungsaufbau nicht gestört und das Baby bleibt in vollem Hautkontakt mit seiner Mutter. Innerhalb der ersten Stunde kann die Mutter mit dem Stillen beginnen und erhält dabei beste Unterstützung durch unsere Hebammen und Kinderpflegerinnen.“

Ärztinnen und Ärzte, Hebammen und dipl. Kinderpflegerinnen gehen individuell auf die Wünsche und Bedürfnisse der Frauen während Schwangerschaft, Geburt und Wochenbettphase ein und stehen stets mit ihrem fachlichen Know-How zur Verfügung. Schon in der Schwangerschaft werden alle Frauen ausführlich über das Stillen informiert und es besteht die Möglichkeit, eventuell auftretende Fragen im Vorfeld zu klären.

Dipl. Kinderpflegerin Franziska Schrammel erklärt: „Stillen ist auch bequem für die Mütter. Muttermilch steht immer sofort in genau der richtigen Zusammensetzung und Temperatur zur Verfügung. Die Nächte mit dem Baby sind weniger anstrengend und es spart Zeit und Geld.“

Autor:

Alexandra Goll aus Hollabrunn

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