Ein Paukenschlag für das gute Leben
Erstmals in NÖ: Retz ist "Slow Food Village"

Die Freude ist groß: Retz ist als erste Gemeinde in Niederösterreich "Slow Food Village".
  • Die Freude ist groß: Retz ist als erste Gemeinde in Niederösterreich "Slow Food Village".
  • Foto: Astrid Bartl
  • hochgeladen von Alexandra Goll

Mit viermal so vielen Unterschriften wie benötigt wurde die Gründungserklärung der Slow Food Gemeinschaft Retz unterzeichnet – von Retzern und an Retz Interessierten, Produzenten, Landwirten, Winzern und Gastronomen.

RETZ. „Wir waren freudig überrascht, wie viele Menschen sich für die Überzeugungen von Slow Food begeistern” ergänzt Michael Vesely, einer der Mit-Initiatoren. Dass Retz sich so rasch qualifizieren konnte, liegt am gemeinsamen Engagement ebenso wie an der vielversprechenden Infrastruktur der Stadt. „Retz hat alles, was ein Slow Food Village braucht, von Nahversorgern und einem Wochenmarkt bis zu nachhaltigen Lebensmittelproduzenten“, sagt Barbara Hutter, Sprecherin von Slow Food Village Retz.

Gut, sauber und fair

Die Auszeichnung als Slow Food Village durch die internationale Bewegung, die sich seit 30 Jahren für gut, sauber und fair produzierte Lebensmittel einsetzt, sei nun der Auftakt. Die Gemeinschaft hat sich das Ziel gesetzt, Retz als Keimzelle der Nachhaltigkeit zu entwickeln.

Es geht um mehr

Mehr nach der Slow-Food-Devise produzierte Lebensmittel in den Handel und am Genussmarkt im Retzer Land zu bringen. Mehr Veranstaltungen mit Köchen und Gastwirten, um das Bewusstsein für frische, regionale Lebensmittel zu stärken. Mehr Aktivitäten in Kindergarten und Schulen, um die Herstellung von Lebensmitteln erlebbar zu machen. Mehr Verkostungen und Workshops für Konsumenten mit denen, die gute, saubere und faire Lebensmittel herstellen.

Ort des guten Lebens

„Das erste Slow Food Village Niederösterreichs zu sein, macht uns stolz und ist eine große Chance. Wir werden diese Vorreiterrolle nützen und Retz auch für die kommenden Generationen – noch mehr als bisher – zu einem Ort des guten Lebens machen”, sagt Michael Vesely mit Überzeugung. Die ersten Workshops und Schulprojekte sind bereits in Planung.

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