AMS Zahlen Hollabrunn
Gute Aussichten am Arbeitsmarkt

Richard Hogl, Julius Gelles, Peter Kirchner, Franz Dick, Dagmar Mühlbauer-Zimmerl, Erich Schödelbauer, Raimund Hengl, Friedrich Schechtner, Christian Kauer, Martin Feigl (v.r.). Nicht am Foto: Reinhard Indraczek und Josef Mukstadt.
  • Richard Hogl, Julius Gelles, Peter Kirchner, Franz Dick, Dagmar Mühlbauer-Zimmerl, Erich Schödelbauer, Raimund Hengl, Friedrich Schechtner, Christian Kauer, Martin Feigl (v.r.). Nicht am Foto: Reinhard Indraczek und Josef Mukstadt.
  • Foto: AMS
  • hochgeladen von Alexandra Goll

Die Konjunktur liefert den Rückenwind und die Wirtschaft hat Fahrt aufgenommen.

BEZIRK. 20.084 unselbständig Beschäftigte, 1.283 Personalanforderungen an das Arbeitsmarktservice (AMS) seit Jahresbeginn, 1.341 Arbeitslose – um 169 weniger als vor einem Jahr – und eine Arbeitslosenquote von 6,3% (2018: 7,1%) stehen in der Quartalsbilanz des Bezirkes Hollabrunn. „Der Wirtschaftsmotor brummt und die Vermittlungsdrehscheibe rotiert“, beschreibt AMS-Geschäftsstellenleiter Josef Mukstadt die positive Entwicklung des Arbeitsmarktes. Diese wurde den Vertretern von Arbeiterkammer, Wirtschaftskammer, Gewerkschaftsbund, Industriellenvereinigung sowie der Landarbeiter- und Bauernkammer beim Frühjahrstreffen des Regionalbeirates präsentiert. Landtagsabgeordneter Richard Hogl betonte die Bedeutung der aktiven Arbeitsmarktpolitik, die im Besonderen auf die ältere Erwerbsgeneration und auf die Berufsausbildung von Jugendlichen ausgerichtet ist.

Vermittlung geht vor Einstellungszusage

Das Beschäftigungshoch hat auch eine Kehrseite: Es wird immer schwieriger, geeignetes Personal zu finden. Dem dringenden Arbeitskräftebedarf der Wirtschaft wird vom AMS durch intensive Vermittlungsaktivitäten Rechnung getragen. „In Zeiten wie diesen verlässt fast niemand das Arbeitsmarktservice ohne einen passenden Vermittlungsvorschlag und neue Stellenangebote werden umgehend online an Arbeitssuchende weiter gegeben“, lautet die Strategie bei der Jobvermittlung. Das gilt auch für jene Arbeitslosen, die über eine Einstellungszusage verfügen. „Wenn die Beschäftigung floriert und Arbeitskräfte dringend gesucht werden ist es unverantwortlich, Menschen in der Arbeitslosigkeit zu belassen“, so AMS-Chef Mukstadt. Natürlich achtet man im AMS darauf, zuerst Arbeitssuchende ohne Einstellungszusage zu vermitteln. Ist das nicht möglich, wird auf Arbeitslose mit Einstellungszusage zurückgegriffen. "Im Übrigen kann sich in einem neuen Job die Chance auf eine Dauerbeschäftigung auftun", ist man beim AMS überzeugt.

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