Lockdown und Impfpflicht - was sagen die Hollabrunner dazu
Impfpflicht ist noch schlimmer als Lockdown

Es ist fix: Auch in Niederösterreich wird der Lockdown verhängt.
  • Es ist fix: Auch in Niederösterreich wird der Lockdown verhängt.
  • Foto: Foto: Zeiler / Collage: Ott
  • hochgeladen von Karin Zeiler

Lockdown für Ungeimpfte sprang doch ziemlich schnell in den Lockdown für alle um. Und es geht noch weiter - eine allgemeine Impfpflicht gegen das Coronavirus kommt ab Februar 2022.

BEZIRK. Jetzt ist es also fix: Der Lockdown für alle ist da. Prinzipiell war bis jetzt jede Maßnahme der Regierung zur Bekämpfung der Pandemie eine eher unpopuläre Maßnahme, die allgemeine Impfpflicht sorgt aber jetzt für zündenden Gesprächsstoff.
Das spiegelt auch unsere Umfrage auf Facebook wider. So schreibt etwa Johannes Fichtinger Folgendes: "Verbrechen gegen die Bevölkerung. Jeder, der die Impfpflicht befürwortet, unterschreibt, dass er gerne eine Laborratte sein möchte. Ich will das nicht!" Auch Trebor Shiorg ist davon nicht begeistert: "Es wurde erneut ein düsteres Kapitel in der Geschichte geschrieben - vielgeprüftes Österreich."

War absehbar

Kein Weg führte für den Maissauer Bürgermeister Josef Klepp an einem Lockdown vorbei: "Die Zustände in unseren Krankenhäusern ist besorgniserregend und das Gesundheitssystem am Limit." Auch die Impfpflicht sah er schon kommen und auch da führt kein Weg daran vorbei. Für seine Gemeinde bedeutet das einen eingeschränkten Betrieb am Gemeindeamt: "Einige Mitarbeiter können auch im Home-Office arbeiten und für diverse Anliegen unserer Bürger muss ein Termin vereinbart werden."

Wirtschaftliche Katastrophe

Ein Lockdown für alle ist für Geschäftsfrau Johanna Gessl eine Katastrophe: "Wir warten immer noch auf Gelder des letzten Lockdowns. Wäre eine Durchseuchung nicht die bessere Variante?" Für viele Geimpfte macht eine Impfpflicht nicht viel Unterschied. "Ich bin geimpft, da ist mir die Impfpflicht egal", meint etwa Christoph Goll. Für Leopoldine S. ist es traurig, dass es eine Impfpflicht in dieser Situation braucht: "Sehen die Leute nicht, wie es in den Spitälern zugeht?"

Kosten selbst bezahlen

Bereits viel früher hätte eine Impfpflicht für den Deinzendorfer Herbert Schleich kommen sollen: "Ich weiß, im Nachhinein ist man immer gescheiter. Ganz Europa sollte hier nachziehen. Ich erinnere mich noch an die Pocken-Impfpflicht in den 70er-Jahren. Diese Krankheit konnte dadurch ausgerottet werden. Viele Reisende müssen sich für den Trip in ferne Länder gegen bestimmte Krankheiten impfen lassen, das hinterfragt auch keiner. Für mich noch nicht beantwortet, was passiert, wenn manche nicht zur Impfung gehen. Mein Vorschlag dazu wäre, dass alle Kosten einer Behandlung im Zusammenhang mit Corona selbst zu bezahlen sind."
Nachdem das Fitnesscenter Salus & Forma heuer bereits viele Monate geschlossen blieb trifft es Johann Holcmann ein weiteres Mal: "Ohne eine Impfpflicht sehe ich immer noch kein Ende der Pandemie."

Kommentare

?

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Du möchtest selbst beitragen?

Melde dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Foto des Tages einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen