HTL Hollabrunn
Lego-Spielen im großen Stil

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Mit der „First Lego League“ konnte ein international bedeutsamer Forschungs- und Roboterwettbewerb für Kinder und Jugendliche erstmals nach Hollabrunn geholt werden.

HOLLABRUNN. Die typische Form eines Lego-Bausteins kennt jedes Kind. Die Idee, durch programmierbare Steine der jungen Generation den Zugang zu Wissenschaft und Technologie zu ermöglichen, wurde bereits in den 90er-Jahren geboren. Seither entwickeln Schüler im Zeichen der First Lego League (kurz: FLL) im Vorfeld des Bewerbs einen autonomen Roboter, der im „Robot-Game“ bestimmte Aufgaben zu erledigen hat. Zusätzlich arbeiten die Kids an einem Forschungsauftrag. Im Zuge dessen sollten sie sich heuer unter dem Motto „City Shaper“ mit der Stadt der Zukunft beschäftigen. Der Bewerb ist international angelegt – von Regionalbewerben, von denen nun einer im Weinviertel stattfand, können es die besten Teams über nationale und europäische Stationen theoretisch bis zu den FLL World Finals, also einer Art Weltmeisterschaft, schaffen.

Neu an der HTL Hollabrunn

An der HTL Hollabrunn wurde Gerald Zottl von Direktor Wolfgang Bodei mit der Organisation eines Regionalbewerbs betraut. Um diese Aufgabe zu bewältigen, holte er sich Anregungen aus ganz Österreich. Mit Dr. Klaus Schröcker konnte ein erfahrener Bregenzer als Chefjuror gewonnen werden. Neben mehreren schuleigenen HTL-Teams wurden zahlreiche Schulen der Umgebung eingeladen. Alle 10- bis 16-Jährigen können teilnehmen, somit waren Schülerinnen und Schüler von der Volksschule bis zum Gymnasium, vom Mittelschulbereich bis zum berufsbildenden Sektor zu Gast.

Die Sieger des Bewerbs

Den Gesamtsieg über alle Kategorien hinweg sicherte sich dabei das Team „NöSAPhir“ der Informatik-Mittelschule Stockerau, das in der Kategorie Forschung noch einen weiteren der begehrten Awards einheimsen konnte. Die Präsentation eines digitalisierten Konzepts eines Schulneubaus aus Containern überzeugte dabei nicht nur die Fachjury. In der Rubrik Robotdesign konnten sich die „RoboTechTeens“, ein Team der HTL Hollabrunn, mit einem robusten und perfekt programmierten Roboter durchsetzen. Im „Robot-Game“, bei dem die Teams im direkten Duell antreten, gewann mit „GamerSAPiens“ ebenfalls ein Team des Veranstalters. Als bestes Team in der Kategorie „Teamwork“ wurde die NMS Pulkau ausgezeichnet, der Sonderpreis der Jury wurde an die „ÖKo-Frogos“ der Öko-Mittelschule Ernstbrunn vergeben.

Volksschule prämiert

Bereits am Vormittag traten Schüler der Hollabrunner Volksschule Koliskoplatz in einem Juniorbewerb an und wurden für „Großartige Programmierung“, „Freundliches Miteinander“ und „Unglaublichen Forscherdrang“ prämiert.

Hollabrunner und Retzer im Semifinale

Die ersten drei Teams in der Gesamtwertung fahren zu den Semifinali nach St. Pölten, wo sie sich für das Finale Zentraleuropa am 6.–7. März 2020 in Offenburg qualifizieren können. Neben dem Sieger „NöSAPhir“ sind dies „dieRetzerSteckdosenstecker“ der Mittelschule Retz sowie die „RoboTechTeens“ der HTL Hollabrunn.

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