100 Jahre NÖ
Medizinische Versorgung

Pflegedirektorin Silvia Hickelsberger, Ärztliche Direktorin Susanne Davis, Kaufm. Direktorin Andrea Dankelmaier
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  • Pflegedirektorin Silvia Hickelsberger, Ärztliche Direktorin Susanne Davis, Kaufm. Direktorin Andrea Dankelmaier
  • Foto: Landesklinikum Hollabrunn
  • hochgeladen von Alexandra Goll

Im Laufe der letzten 100 Jahre hat der Begriff "Spital" einen großen Bedeutungswandel durchgemacht.

Bessere Zeiten - Jetzt oder früher?

HOLLABRUNN. Am 1. Jänner 2005 übergab die Stadtgemeinde Hollabrunn die Rechtsträgerschaft an dem Spital an das Land Niederösterreich. Zudem hat sich auch die medizinische Versorgung in den letzten Jahrzehnten verändert und war geprägt von der Digitalisierung und Computerisierung und den damit verbundenen Möglichkeiten. "Wie in allen Lebensbereichen waren die Veränderungen der medizinischen Versorgung der letzten Jahre Dokumentation, Datenerfassung, die Möglichkeiten des Wissensaustausches, der Diagnoseerstellung, ebenso wie der Optimierung konservativer Therapien haben viele Bereiche grundlegend ebenso – überwiegend - zum Vorteil der Patienten verändert, wie die minimal invasiven Möglichkeiten der operierenden Fächer", erklärte der Ärztlichen Direktor Stellvertreter Franz Hoffer.

Arbeitsbereich Pflege

Auch der Arbeitsbereich des Pflegepersonals machte einen Wandel durch. Die Hauptaufgaben haben sich in den letzten 100 Jahre nicht wesentlich verändert. "Viel getan hat sich bei der Ausbildung. Neben den klassischen diplomierten Krankenpflegern gibt es die Pflegeassistenz und Pflegefachassistenz. Mit der Akademisierung gab es eine deutliche Aufwertung des Berufes. Das Diplom kann mit vielen Studien im Bereich des Gesundheitsmanagements an den Universitäten und Fachhochschulen aufgewertet werden, sodass auch einem Aufstieg in die Führungsriegen des Gesundheitssystems nichts mehr im Wege steht", blickt Pflegedirektorin Silvia Hickelsberger zurück.

Geräte hoch technisch

Für viele Menschen sichtbar veränderte sich der Standard der medizinischen Geräte. Vieles ist bereits elektrisch und voll vernetzt. Die Geräte sind immer sicherer geworden. Die kaufmännische Direktorin Andrea Dankelmaier erklärt die Entwicklung am Beispiel der Infusionspumpen: "Die ersten Infusionsgeräte waren sehr massiv gebaut, Gehäuse aus Metall, mechanische Regler und Druckknöpfe zum Einstellen der Dosierung und aus einfachen und - aus heutiger Sicht - ungenauen Sicherheitseinrichtungen. Mit der technischen Weiterentwicklung und dem Einzug der Elektronik wurden die Infusionsgeräte mit immer mehr Sicherheitseinrichtungen ausgestattet und auch die Bedienung wurde immer benutzerfreundlicher. Die Gehäuse wurden aus Kunststoff gefertigt, Sensoren verbaut, um Luftblasen in der Infusionsleitung oder verschlossene Infusionsleitungen zu erkennen sowie das Gerät abschalten zu können. Heute sind die Infusionsgeräte soweit entwickelt, dass mittels der Geräte-Software ein Selbsttest mit Überprüfung der Infusionsleitung durchgeführt wird sowie die eingestellten Durchflussraten laufend kontrolliert werden."

Zahlen - Daten - Fakten

Vergleichszahlen 2005 - 2019
Betten: 189 - 206, Vollinbetriebnahme des Zaubaus Psychiatrie im Jahr 2006
Stationäre Patienten: 8.762 - 7.388, hier schlägt sich die Verlagerung in den ambulanten Bereich nieder
Operative Eingriffe: 2.136 - 2.339, 2005 waren die häufigsten Eingriffe Augenchirurgie, Gallenblase, Blinddarm, Gebärmutter, 2020 waren die häufigsten Eingriffe in den Bauraum, Bauchwand, Gebärmutter, Eileiter
Ambulante Patienten: 45.329 - 57.524

Mitarbeiter (Stand 1.1.2005 - 13.12.2021)
Ärzte: 55 -99
Pflege: 201 - 273
Sonstiges medizinisches Personal: 35 - 59
Nicht medizinisches Personal: 79 - 101
Gesamt: 370 - 532

Mehr Beiträge zum Thema "100 Jahre NÖ" findest du in unserem Channel - meinbezirk.at/100-jahre-nö!

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