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Mehr Einwohner in Hollabrunn

Bürgermeister Erwin Bernreiter, Landtagspräsident Karl Wilfing und Walter Mayr von der NWBG bei einem Spatenstich.
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Bis 2030 wird die Zahl der Einwohner laut Prognosen um rund 1.300 Menschen in Hollabrunn steigen.
HOLLABRUNN (ag). Der Zuzug in die Stadt Hollabrunn, aber auch in so manche Katastralgemeinden, wie etwa Breitenwaida hält an. Immer mehr Menschen sehen in Hollabrunn einen attraktiven Platz zum Leben. Derzeit zählt die Stadtgemeinde (inkl. Katastralgemeinden) rund 11.700 Einwohner. Laut Prognosen wird diese Zahl in den kommenden zehn Jahren auf 13.000 steigen. Gründe für das Ansiedeln ist die gute Verkehrsanbindung nach Wien per Auto oder Bahn und die doch noch günstigeren Bauplatz- und Wohnungspreise. „In Hollabrunn sind die Preise vor allem für junge Familien noch leistbar. Der Speckgürtel rund um Wien wird immer unerschwinglicher, weshalb es auch eine Bewegung der Verkehrsachse Richtung Hollabrunn gibt“, erklärte Bgm. Erwin Bernreiter.

Breitenwaida wächst

Nicht nur die Stadt Hollabrunn spürt den Zuzug sondern auch die Ortschaft Breitenwaida. Sie liegt am nähesten zu Wien, direkt an der Bahn und der Schnellstraße und hat eine tolle ausgebaute Infrastruktur mit Kindergarten, Volksschule, Supermarkt und Gasthäuser. So stieg die Einwohneranzahl in den letzen 17 Jahren um 118 auf 804 Einwohner (Haupt- wohnsitzer per 9.10.18). Natürlich bedeutet der Zuzug auch ein enormes Wachsen der Infrastruktur. Gerade in Bau befindet sich ein 10-gruppiger Kindergarten und ein großes Wohnbauprojekt mit 110 entstehenden Wohnungen innerhalb des Stadtgebietes.
Mit dem prognostizierten Zuzug beschäftigt sich auch das Entwicklungskonzept 2040. „Geklärt soll werden, wie viel neue Einwohner die Stadt in welcher Zeit verträgt und wie die Zuzugsentwicklung mittels Raumordnung gesteuert werden kann“, sagt Julia Katschnig, Geschäftsführerin der Stadtmarketing-Gesellschaft.

Grünraum erhalten

Viel Wert in der Planung wird auch auf den Erhalt des Grünraums in der Stadt gelegt. „Wir möchten vermeiden, Baufächen außerhalb der Stadt zu verwirklichen. Stattdessen soll die Stadt verdichtet und vorhandene Altbauten und Freiflächen genutzt werden“, erklärte Stadtbaudirektor Stefan Smutny. Das Entwicklungskonzept soll bis 2020 fertig sein, um dann mit der Umsetzung zu beginnen. Das Aufgabengebiet umfasst etwa Siedlungen, Mobilität, Zentrum, Verkehr usw.

Bauplätze zurückhalten

StR. Wolfgang Scharinger fordert bei der Vergabe von Bauplätzen immer wieder: „Wir sollten einige Bauplätze für unsere Leute zurückbehalten und nicht alle Bauplätze an Nicht-Hollabrunner vergeben.“ Laut Baudirektor Smutny passiert das ohnedies nicht. „Jedes Kaufansuchen wird zuerst mit den jeweiligen Ortsvorstehern abgesprochen und kommt dann erst in den Liegenschaftsausschuß. Wenn in einer Ortschaft alle Bauplätze verkauft sind, setzt sich die Stadtgemeinde wieder mit der Thematik auseinander, um neue Gründe zu schaffen“, so Smutny.

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