Stadt Hollabrunn
Seit 8 Jahren Kritik an Bachbett

Hier erkennt man, wie stark bewuchert das Bachbett ist.
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  • Hier erkennt man, wie stark bewuchert das Bachbett ist.
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Immer wieder appelliert Karl Pamperl an die Stadtgemeinde, das Bachbett regelmäßig zu mähen.
HOLLABRUNN (ag). Bereits seit 2010 nimmt der Hollabrunner Karl Pamperl regelmäßig Kontakt mit der Redaktion der Bezirksblätter Hollabrunn auf, um seine Befürchtungen eines nicht abgemähten Bachbettes bekannt zu geben. Normalerweise mäht die Stadtgemeinde Hollabrunn das Göllersbach-Ufer einmal pro Jahr ab, doch weder heuer noch im Vorjahr geschah etwas. Die Sträucher und Bäume werden immer größer, dicker und dichter, sodass bei einem Unwetter mit Starkregen das Wasser nicht mehr gut abrinnen kann. Jahrelang mähte Karl Pamperl in Eigenregie und auf eigene Kosten den grasbewachsenen Weg entlang des Göllersbaches Richtung Castelligasse, aber: „Ich seh nicht ein, dass ich das mähen soll ohne dafür etwas zu bekommen und das Bachbett weiterhin vernachlässigt wird!“ Starker Wildwuchs seit Jahren
Im Zuge unserer Recherchen verglichen wir die Bilder von vor zwei Jahren und hier kann man deutlich sehen, wie sehr dieses Bachbett mit Sträuchern und Bäumen verdichtet. Nun sind nicht nur ein Meter hohe Sträucher sondern bereits einige Meter hohe Sträucher und zahlreiche Nussbäume. „Wenn das Bachbett regelmäßig gemäht werden würde, wäre das nicht so ein Aufwand. Für mich ist das eindeutig ein Versäumnis und eine Vernachlässigung seitens der Stadtgemeinde“, regt Pamperl an.

Kinderwagen im Bach

Bei Spaziergängen fällt Karl Pamperl so einiges in der Stadt Hollabrunn auf. So etwa auch eine Lampensäule ohne Leuchtmittel beim Fußgänger-Bahnübergang hinter dem Lagerhaus in der Gschmeidlerstraße. Auch ein seit einigen Wochen im Göllersbach, zwischen Hofer und Fetter, liegender Kinderwagen ist ihm ein Dorn im Auge. „Fällt das keinem auf – gehen die alle blind durch die Stadt?“, so Pamperl. Kontrolle durch Land NÖ
Wir konfrontierten den Leiter der Stadtwerke Thomas Bauer mit der Situation: „Wir melden regelmäßig den Zustand des Göllersbaches an die entsprechende Abteilung im Land NÖ und es heißt, er sei in einem guten Zustand auch in Bezug auf ein eventuelles Hochwasser. Natürlich entfernen wir abgebrochene Äste und werden auch sofort den Kinderwagen aus dem Bach bergen. Meines Wissens wird ein Teil des Göllersbaches heuer noch ausgeschnitten. Egal was die Stadtwerke machen, es wird immer Kritik geübt. Zu früh - die Vögel haben keinen Nistplatz, zu spät - der Igel hat keine Rückzugsmöglichkeit und wenn Bäume gefällt werden gibt es die meiste Kritik.“

Hier erkennt man, wie stark bewuchert das Bachbett ist.
Seit Wochen liegt im Göllersbach ein Kinderwagen.
Autor:

Alexandra Goll aus Hollabrunn

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