Start „First Responder-System“

Bgm. Herbert Goldinger (links) hat bereits die Kosten für den Rucksack seines Sohnes Markus übernommen.                                                 Foto: Privat
  • Bgm. Herbert Goldinger (links) hat bereits die Kosten für den Rucksack seines Sohnes Markus übernommen. Foto: Privat
  • hochgeladen von Alexandra Goll

HAUGSDORF (ag). Mithilfe von „First Respondern“ soll der Rettungsdienst bei der Erstversorgung verbessert werden. Diese ehrenamtlichen Mitarbeiter der Ortsstelle Haugsdorf werden gemeinsam mit dem Rettungs- bzw. Notarztdienst durch die Leitstelle, für ein im Vorfeld festgelegtes Gebiet, alarmiert. Die Mitarbeiter sind mit einem Notfallrucksack ausgestattet und fahren in ihrer Freizeit mit dem Privat-PKW zum Einsatzort. Vor Ort führen die First Responder bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes qualifizierte Erste Hilfe und Sanitätsmaßnahmen durch, aber keinen Transport!
Im Prinzip werden sie immer dann alarmiert, wenn das schnellsteintreffende Rettungsmittel länger als fünf Minuten zum Notfallort braucht.
Im Falle einer akuten, lebensbedrohlichen Situation kann das frühere Eintreffen, auch wenn es sich meist nur um wenige Minuten handelt, lebensrettend sein! „Das Einsatzspektrum reicht somit von internen Notfällen (Herzbeschwerden, Kreislaufzusammenbrüchen usw.) über neurologische Notfälle (Schlaganfälle, Hirnblutung) bis hin zu Arbeits- und Verkehrsunfällen“, erklärt Ortsstellenleiter Anton Schwarz.
Für die erforderlichen Notfallrucksäcke werden noch Sponsoren gesucht.

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