Znaimer Drogendealer vor Gericht

Richter Manfred Hohenecker glaubte Belastungszeugen.	Fotos (3): mr
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HOLLABRUNN/KORNEUBURG (mr). Nach dem von Staatsanwältin Margarethe Weiser vorgetragenen Eingangsplädoyer, das dem Tschechen den gewinnbringenden Verkauf von Cannabiskraut im Wert von rund 32.500 Euro zur Last legte, war sein Verteidiger, der Wiener Rechtsanwalt Philipp Wolm, am Wort.Leugnende VerantwortungDer Verteidiger kündigte eine leugnende Verantwortung an und bezeichnete die staatsanwaltschaftlichen Vorwürfe als absurd. Sein Klient sei sowohl in seiner Heimat, wie auch in Österreich unbescholten, er habe Familie und Job und keinerlei Grund sich als Cannabisdealer zu betätigen.
In diesem Sinne auch die Aussage des aus der Untersuchungshaft vorgeführten Tschechen, der die Vorwürfe als haltlos zurückwies. Demgegenüber wurde er von einem 32-j. Abnehmer schwer belastet, der bestätigte, dass er vom Znaimer 5,5 kg Cannabiskraut bezogen habe, davon aber ein Kilogramm wegen mieser Qualität entsorgen müssen.
Richter Hohenecker glaubte dem Zeugen und verhängte eine teilbedingte 15-monatige Haftstrafe, davon fünf Monate unbedingt. Das Unschuldslamm nahm das Urteil an.

Richter Manfred Hohenecker glaubte Belastungszeugen.	Fotos (3): mr
Rechtsanwalt Philipp Wolm verteidigte den Tschechen.

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