Bezirks SP übergibt Bahn Petition an Abg. zum Nationalrat Melanie Erasim
1290 Stimmen für Verbesserungen auf der Nordwestbahn

Bezirks SP übergibt Bahn Petition mit über 1.290 Unterschriften.

Sichtlich stolz übergab SPÖ Bezirksvorsitzender Richard Pregler am Krampustag die von über 1.200 PendlerInnen unterstützte SPÖ Petition für Verbesserungen auf der Nordwestbahnstrecke an Abg. z. Nationalrat Melanie Erasim. „Den Krampustag für die Übergabe haben wir rein zufällig gewählt“ lacht Richard Pregler und fügt hinzu „wir wollen mit unserer Petition zeigen, dass das Problem unter den Fingernägel der PendlerInnen im Bezirk brennt, aber die Rute möchten wir niemand ins Fenster stellen. Wir wollen Lösungen forcieren und nicht die Zahl der Schuldzuweisungen erhöhen“. Zur Erklärung: Anfang November hat die SPÖ im Bezirk eine Petition für Verbesserungen auf der Nordwestbahnstrecke zwischen Stockerau und Retz gestartet. Das Ziel von 1.000 Unterschriften hat man bereits frühzeitig erreicht. 1290 PendlerInnen sprachen online und via Unterschriftenbogen ihre Unterstützung aus.

Erasim setzt sich im Parlament für PendlerInnen ein.

„Die Bezirks SPÖ hat die Ärmel aufgekrämpelt und eine Unterschriftenaktion gestartet. Das ist Politik des Anpackens. Ich werde die Petition nun gerne im Namen der Pendlerinnen und Pendler aus dem Weinviertel in den zuständigen Petitionsausschuss des Nationalrates einbringen und mich weiterhin vehement für eine Verbesserung auf der Nordwestbahnstrecke im Parlament stark machen.“ gibt sich Abgeordnete Melanie Erasim kämpferisch. Erasim ist im Verkehrsausschuss des Nationalrates nicht nur als Vertreterin der SPÖ gesandt, sondern auch die einzige Weinviertler Abgeordnete.

Schuldzuweisungen für Bezirks SP fehl am Platz.

„Vor kurzem wurde uns von einem ÖVP Landtagsabgeordneten vorgeworfen, dass sich die SPÖ im Bezirk erst seit rund einem Jahr, also seitdem es die schwarz-blaue Regierung gibt, für den zweigleisigen Ausbau stark macht. Das stimmt definitiv nicht. Bereits im November 1989 gab es erste diesbezügliche Forderungen der Bezirks SP. Ich erinnere mich noch gut an die Aktion 2009 von Werner Gössl, Herbert Goldinger und co. als man 2009 mit Transparenten am Hollabrunner Bahnhof für eine zweigleisige Lösung gekämpft hat. Aber wer wie und wann mit was begonnen hat, ist jetzt nicht wichtig.“ bezieht Preglers Stellvertreter im Bezirk, Markus Gold, Stellung und spricht sich auch für rasche Lösungen aus.

So sieht das auch Preglers zweiter Stellvertreter, der Göllersdorfer Stefan Hinterberger „Ob jetzt der seinerzeitige rote Verkehrsminister, der schwarze Finanzminister oder die Landes ÖVP die Schuld trägt, trägt zur Lösung des Problems nicht bei. Das wird zwar jetzt mancherorts gerne diskutiert, hilft aber niemandem. Sicher ist, wenn sich die 3 Big Player Verkehrsministerium, Finanzministerium und das Land NÖ für den zweigleisigen Ausbau aussprechen und zur Finanzierung beitragen, kann die ÖBB bereits in Kürze mit der Umsetzung einer zweigleisigen Lösung bzw. dem Bau eines zweiten Gleises beginnen“.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen