REGION - UMWELT - VERKEHR
Bahn oder Autobahn? Eine entscheidende Frage.

Vor einigen Jahren ließ uns ein gewichtiger Manager aus der Region ein Statement zukommen, welches wie folgt lautete: Eine leistungsfähige FJB ist Voraussetzung für die Entlastung der B4. Entweder FJB-Ausbau oder Waldviertelautobahn - beides "nicht" - geht nicht! Dass es wirklich eine „Entweder ODER Entscheidung“ wird, zeichnet sich in den letzten Jahren mittlerweile eindeutig ab. Die Fakten zeigen, dass von Seiten des Landes NÖ die Autobahn vorangetrieben wird und ein „Pseudo-Ausbau“ der FJB als Beiwagerl medial verkauft wird. In Wahrheit geht es um die Finanzierung, die beim Autobahnbau beim Bund (ASFINAG) angesiedelt ist und, primär aus diesem Grund vorangetrieben wird.

Aus mehreren Umfragen ist bekannt, dass es „KEINE“ Mehrheit in der betroffenen Bevölkerung für die Autobahn gibt - das wird bewusst verschwiegen oder einfach weggewischt. Im Gegensatz gibt es eine massive Mehrheit für einen Vollausbau der Franz-Joefs-Bahn. Eine öffentliche Diskussion wird daher bewusst nicht geführt. Jetzt treten jedoch ungeplant Gemeinden wie Schrems auf, welche im Gemeinderat Beschlüsse für die Bahn und gegen die geplante Autobahn herbeiführen, weil die negativen Auswirkungen für zukünftige Anrainer der Autobahn bereits absehbar sind. Gleichzeitig gibt es aber auch schon eine Gemeinde im Gmünder Bezirk, die sich klar für die Transitautobahn ausgesprochen hat. Auch das wollen wir nicht verschweigen.

Die Regionalmedien haben im Juli kurz berichtet - siehe:
Schrems für Bahnausbau:
TIPS: https://www.tips.at/nachrichten/gmuend/wirtschaft-politik/512463-rot-gruener-beschluss-gegen-europaspange-oevp-ortet-rote-mitgift-fuer-hochzeit-mit-den-gruenen

Großdietmanns für Autobahnbau: NÖN: https://www.noen.at/gmuend/grossdietmanns-transitautobahn-mehrheit-stimmte-gegen-sp-resolution-grossdietmanns-transitautobahn-dringlichkeitsantrag-spoe-dietmanns-219805530

Erste Entscheidungen wurden bereits getroffen – weitere werden folgen!

Die bisherige Strategie vieler Gemeinden, einfach den Kopf unten zu halten wird sich auf die Dauer nicht ausgehen. Spätestens wenn die erste Trassenführung bekannt wird, werden die betroffenen Bürger im Gemeinderat und bei den betroffenen BürgermeisterInnen ihre Fragen einbringen. Wie erklärt man den BürgerInnen dann die neue Realität (die schon absehbar war), in der man dann an einer Transitstrecke wohnt und allen rund um die Uhr der Lärm, Schmutz und die Abgase um die Ohren fliegen? Dann sollte man sich wohl auf eine Beschlusslage berufen können, welche schon vor der Streckenverkündigung geschaffen wurde.

Beides wird nicht kommen – so viel ist sicher

Fakt ist: aus finanziellen Gründen wird es entweder eine Autobahn oder einen Vollausbau der FJB geben. Beides ist auszuschließen. Gerade deshalb sollte eine gleichrangige Ausbauvariante beider Verkehrsmittel und deren Auswirkungen objektiv beurteilt und öffentlich diskutiert werden. Einige Punkte sind aber dennoch absehbar: Bei einer Hochleistungsstraße für den internationalen Transitverkehr werden täglich tausende Fahrzeuge mehr durch unsere Region brausen. Denn mit den derzeitigen Fahrzeugzahlen lässt sich ja bei weitem keine Autobahn argumentieren – somit muss neuer Verkehr angezogen werden. Für den Vollausbau der Bahn, für welchen fast alle Fakten sprechen, fehlt derzeit die politische Mehrheit im Land NÖ – in der Bevölkerung gibt es diese seit langem.

Bahnausbau neben der Autobahn – ist wie „ein bisserl“ schwanger…

Probleme durch exzessive Bodenversiegelung, die Klimaerwärmung, eine verpflichtende europäische Schadstoffreduktion und offensichtliche Kriterien für Lebensqualität dürften für manche Personen immer noch Fremdwörter sein – auch wenn der Borkenkäfer augenscheinlich gerade dabei ist das Waldviertel zu entwalden. Die regelmäßige, mediale Verkündung, dass es neben der Autobahn auch einen (ernstzunehmenden) Bahnausbau geben wird, wird bald der Realität weichen. Die Details der strategischen Prüfung Verkehr werden das ans Licht bringen. Am Ende des Tages wird es eine Entweder-ODER-Entscheidung! Bahnausbau ODER Autobahn? Diese Frage wird sich in nächster Zeit nicht nur in St. Pölten sondern auch in vielen Gemeinderatssitzungen stellen. Liebe Gemeinderäte und Gemeinderätinnen: Da gilt es Postition zu beziehen - ein „bisserl“ schwanger gibt es auch nicht….

Liebe Waldviertlerinnnen und Waldviertler – machen sie sich selbst ein Bild wie die Zukunft ihrer Stadt/Gemeinde sowie die ihrer Kinder und Enkel aussehen soll – und fragen sie nach, ob das mit den Beschlüssen in ihrem Gemeinderat zusammen passt.

Wir werden Sie auf unserer Seite über alle uns bekannten Gemeinderatsbeschlüße am Laufenden halten. In unserer aktuellen Grafik können sie die beiden ersten Gemeinden die abgestimmt haben sehen. Weitere werden sicher folgen.

Machen Sie sich selbst ein Bild, reden Sie über uns und bleiben sie uns treu,

Initiative Pro FJB!

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