Nachhaltig vernüftige Ökologie im Bezirk
Belebung des Göllersbachs

Georg Ecker und Peter Loy erklären das Projekt
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HOLLABRUNN (mh). Hübsch ist er nicht, der Göllersbach in Hollabrunn und Leben gibt es in ihm auch nicht. Dafür kann bei Starkregen das Wasser ganz hurtig durchfließen, was aber in einer Zone, die keine ausgewiesene Hochwasserzone ist, sowieso keine Rolle spielt. Dafür produziert die schnelle Fließgeschwindigkeit, in den Gemeinden unterhalb Hollabrunns, eine erhöhte Hochwassergefahr.


Es kostet nicht die Welt

Damit kann man natürlich leben, muss man aber nicht und die Kosten für eine Belebung des Baches würden sich in Grenzen halten. Es wurde ja schon mehr Geld in sinnloseren Projekten versenkt. Zudem erhielten die Hollabrunner dadurch eine weitere Aufwertung ihrer Stadt. So quasi als Draufgabe zur sanierten Natur am Göllersbach.


Wasser ist ein kostbares Gut

Die Hollabrunner Grünen mit Georg Ecker und Peter Loy haben hierzu bereits konkrete Ideen entwickelt. Es geht aber nicht allein um ein Stück Natur wieder herzustellen, es geht vielmehr darum, Wasser das sonst in Richtung Donau ab fließt, im Bezirk zu halten und damit den Grundwasserpegel wieder anzuheben.
Das wäre auch für den von der Landwirtschaft abhängigen Bezirk, eine Zukunftsvorsorge für die kommenden Generationen.


Der politische Wille ist gefragt

Sich in den Amtsstuben darauf zu verlassen und zu hoffen, dass es in Zukunft genügend Niederschläge gibt ist zu wenig und wenn der Wille vorhanden ist, könnte man ja einmal eine Universität wie die BOKU damit beauftragen, eine Studie zu erarbeiten, wie so ein Projekt im Detail aussehen sollte, damit eine Zukunfts-Sicherheit in Punkto Wasser erreicht wird.

"Weil sind wir sich ehrlich, Wasser von der Donau ins Weinviertel zu pumpen ist eine teure und ungewisse Schnapsidee, wenn man doch mit den vorhandenen Ressourcen einfach einen intelligenten Umgang planen könnte und solche Projekte dazu beitragen würden." so die Quintessenz, zusammengefasst im Gespräch mit Peter Loy und Georg Ecker.

Für den Grünen Chef in Hollabrunn ist das übrigens keine Frage des Stolzes, ob es sein Projekt sei. Ecker im Zitat: "Mir ist es egal ob das meine Idee ist, denn meistens werden diese Ideen zuerst von den Anderen (Anmerkung der Redaktion: VP) abgelehnt und einen Monat später als die ihre wieder aufgenommen. Hauptsache es wird gemacht, von wem ist egal. Es ist nicht für mich sondern für die Bürger."

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