Die Zukunft in Europa
EU Bürgerdialog in Retz

Experten der Regionen und der Europäischen Union standen für Fragen bereit.
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  • Experten der Regionen und der Europäischen Union standen für Fragen bereit.
  • Foto: Herbert Schleich
  • hochgeladen von Alexandra Goll

Grenzüberschreitendes Zusammentreffen bei hochkarätig besetztem Erfahrungsaustausch der Region Südmähren, Znaim und Niederösterreich.

RETZ. Sechs Organisationen mit dem Ausschuss der Regionen, Stadt Retz, Stadt Znaim, Region Südmähren, Niederösterreich und Europäischer Ausschuss der Regionen Europe Direct luden zum Bürgerdialog in das Kulturhaus im Schüttkasten in Retz ein. Darunter waren der EU Kommissar Johannes Hahn, Landesrat Martin Eichtinger, Sylvia Kovacikova, Jiri Nantl, EU Abgeordneter Lukas Mandl und Nationalrätin Eva Maria Himmelbauer.

Die Vizebürgermeister Stefan Lang sowie aus Znaim Lukas David begrüßten die Gäste zu diesem Erfahrungsaustausch, der unter dem Motto "Konferenz der Zukunft - Treffen sie uns, fragen sie uns, reden sie mit" stand.

"In den letzten Jahrzehnten schätzten wir die Freiheit, in der wir leben, dürfen unsere Meinung frei äußern. Die Eigenständigkeit der Regionen ist in der Vielfalt vereint und punktet durch einen gemeinsamen Wirtschaftsbereich", sieht EU-Kommisar Johannes Hahn die Zukunft Europas.

Für Landesrat Martin Eichtinger ist die Zusammenarbeit über die Grenzen hinaus ausschlaggebend: "Am Beispiel Ärztezentrum in Gmünd wird der Austausch ins Krankenhaus Znaim gelebt. Dennoch muss Europa Selbstversorger bei Medikamenten und der Technik werden, um Engpässe weitestgehend verhindern zu können.

Von einer Zusammenarbeit bei Katastrophen, Gesundheit und der Infrastruktur kann die gesamte Region profitieren", meinte Sylvia Kovacikova.

Jiri Nantl fordert eine verstärkte gemeinsame Vermarktung der Region in Anbetracht auf Forschung und Technologie.
Studenten aus Brünn und Krems werteten Zahlen und Fakten zahlreicher Analysen aus und stellten eindrucksvoll die Zukunft der Europäischen Union dar.

Den größten Erfolg der EU sieht Johannes Hahn in der Einführung der gemeinsamen Währung - Euro: "So ist der Preisvergleich überall möglich, es entstehen keine Kosten beim Währungsumausch und allgemein ist dadurch die Wirtschaft einfacher geworden." Er sieht eine Problematik in der Energiezukunft aufgrund des Ausbaus der Atomkraft in manchen Ländern. Zudem dauern EU-Entscheidungen durch die erforderliche Einstimmigkeit oft zu lange.

Café Europa

Zuvor stand EU-Abgeordneter Lukas Mandl am Retzer Hauptplatz Rede und Antwort im Rahmen eines Café Europa.

Experten der Regionen und der Europäischen Union standen für Fragen bereit.
Europa und unsere gemeinsame Zukunft wurde in Retz diskuttiert.
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