Franz-Josefs-Bahn: Im Gegensatz zum Semmeringtunnel ist Waldviertler-Lebensader tot!

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Im Rahmen einer Telefonsprechstunde richtete ich an ULH Pröll im November 2012 eine Anfrage, die nicht offiziell und direkt beantwortet wurde.

In einem Anruf aus dem Büro von LH Pröll wurde verlautet, dass man sich um eine Antwort "bemühen" werde. Nach zwei Monaten kam ein offizieller Brief im Beamtendeutsch von DI POPP als Kleinfinger von Zibuschka & Co mit Argumenten, die man schon seit zwei Jahrzehnten kennt und alles andere als plausibel sind.

Hier findet sich die Anfrage an ULH von NÖ (bei Bildern), dessen Wohnsitz nur einen Katzensprung zur Franz-Josefs-Bahn entfernt ist. Wo ein (politischer) Wille ist, ist auch ein Weg - siehe Jörg Haider und Waltraud Klasnic in Sachen Koralmtunnel/-bahn und NÖ's Polit-Wendehals in Sachen Semmeringtunnel.

Das Waldviertel ist wirtschaftlich und verkehrsmäßig ein weisser Fleck in der Pröll'schen Vorgabe- bzw. Zibuschka's Vollzugslinie. Außer einigen Husch-Pfusch-Umfahrungen da und dort, sowie dem misslungenen WV-Buskonzept gibt es nur Alibi-Handlungen wie LKW-Durchfahrtsverbote für die verabsäumte Verkehrspolitik seit dem Fall des Eisernen Vorhang.

Anstatt die Gunst der Stunde für einen HL-tauglichen Ausbau der FJ-Bahn zu nutzen, wurde lediglich der Fahrdraht über die Schienenstränge gehängt und davon hatte nur die ÖBB ihren Personal-Einsparungsnutzen - Pröll & Co lassen erklären, das sei Bundes(bahn)sache(?). Fahrzeiten wurden einstweilen wieder so gestreckt wie sie vor der Elektrifizierung waren mit dem Lokwechsel in Sigmundsherberg. Die Elektrifizierung kostete damals 1,4 Mrd. ATS (100 Mio. EUR) und dauerte fünf Jahre (1990-1995), dagegen war vor 140 Jahren die Errichtung der Gesamtstrecke von Wien nach Budweis/Pilsen bzw. Tabor/Prag in nur zwei Jahren fertig.

Ein zweigleisiger HL-Ausbau in 1990er-Jahren hätte laut Studie (in der auch damaliger Verk.planer und heutiger NÖVOG-Chef STINDL beteiligt war) auf damaliger Preisbasis 5,2 Mrd. ATS (375 Mio. EUR) ohne Tunnel Limberg-Eggenburg bzw. 6,4 Mrd. ATS (450 Mio. EUR) mit Limberger-Tunnel gekostet. Mit heutiger Preisbasis geht da nichts mehr unter 700 Mio. EUR, also rund 10 Mrd. ATS und Herr DI Popp erklärt das mit der derzeitigen Finanzlage(?) - Für Griechenland sind Milliarden da? Für 15 Minuten Beschleunigung zwischen Wien und St. Pölten waren 2.8 Mrd. EUR vorhanden!
Für ein 14-tägiges Ski-Festival in Schladming mit fragwürdiger Nachhaltigkeit hat Österreich 400 Mio. EUR zur Verfügung. Aber 700 Mio. EUR (mit EU-Förderung) für eine Fahrzeitverkürzung von mehr als einer Stunde auf 140 Km Streckenlänge (Absdorf-Gmünd) sind nicht aufzutreiben, wo man mit Geschwindigkeiten V/max. von 160-200 Km/h fahren würde.

UND siehe DA:
Für einen sechsspurigen Ausbau der A4-Ostautobahn würde ULH Pröll die Finanzierung(? zweitgrößtes verschuldetes Bundesland nach Kärnten) vorstrecken!

Genug mit LUG und BETRUG vor den Wahlen!!!

Autor:

Gerald Hohenbichler aus Hollabrunn

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