Reges Interesse bei Escheninfo

Rund 50 interessierte Bürger, darunter viele Stadtpolitiker, kamen ins Rathaus zur Info über das Eschensterben.                        Foto: Privat
  • Rund 50 interessierte Bürger, darunter viele Stadtpolitiker, kamen ins Rathaus zur Info über das Eschensterben. Foto: Privat
  • hochgeladen von Alexandra Goll

HOLLABRUNN (ag). Die beiden Experten Heino Konrad vom Institut für Waldgenetik und Bezirksförster Rupert Klinghofer sprachen im Rahmen der Infoveranstaltung der Stadtgemeinde Hollabrunn über das Eschentriebsterben und Borkenkäfer. Rasch handeln musste die Stadtgemeinde und zahlreiche Eschen im Wasserpark sowie vom Borkenkäfer befallene Bäume im Kirchenwald fällen lassen. Deshalb wurde die Bevölkerung erst im Nachhinein genauer informiert.Konrad erklärte den Pilz, der viele Eschen sterben lässt und mahnte auch, nicht zu lange zu warten, denn oft sieht man es nicht, wenn der Wurzelstock schon sehr beschädigt ist und dann kann es wirklich gefährlich werden. „Hätte man gesunde Bäume vereinzelt im Wasserpark stehen lassen, wären sie erst recht zur Gefahr geworden, denn die Bäume schützen sich gegenseitig, das sind sie gewöhnt“, so Klinghofer.
Einige Oppositionspolitiker konnten es trotzdem nicht lassen und übten heftige Kritik an der Vorgehensweise, aber Verantwortung, wenn doch etwas passiert wäre, wollte dann keiner übernehmen. Derzeit werden die Eschen im Stadtgebiet, etwa in der Brunnthalgasse, wo sich ein Kindergarten befindet, überprüft.
Auch im Hollabrunner Kirchenwald werden vom Borkenkäfer befallene Bäume und Bäume im Umkreis gefällt und sofort abtransportiert, damit die jetzt gesunden Bäume erhalten bleiben können.

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