WIR SIND DAS GRUNDGERÜST, WELCHES DAS SCHULSYSTEM TRÄGT!

Die Bediensteten im Landesschulrat für NÖ und an den nachgeordneten Dienststellen (=Bundesschulen, Bundesschülerheimen, Bezirksschulräten) in Niederösterreich sind empört über die Sparmaßnahmen der Regierung.
Das Verwaltungspersonal umfasst SekretärInnen, SachbearbeiterInnen, Haustechniker, Schulwarte und Reinigungskräfte.
•Das Verwaltungspersonal besteht zum größten Teil aus Vertragsbediensteten. Es gibt KEINE Arbeitsplatzsicherung, das heißt, eine Kündigung kann vom Dienstgeber jederzeit ausgesprochen werden.
•Daher sind wir auch nicht bereit, eine Arbeitsplatzsicherungsabgabe zu leisten.
•Immer mehr administrative Tätigkeiten werden in den letzten Jahren an die SekretärInnen als Selbstverständlichkeit abgewälzt.
•Ständig steigende Anforderungen und Aufgaben der Schulaufsicht im Dienste einer guten Schul- und Unterrichtsqualität bestimmen den Alltag.
•Durch laufende Dienstrechts-Novellen ist eine immer komplizierter und zeitaufwendiger werdende Personalverwaltung für die große Anzahl an LehrerInnen notwendig.
•Keine Nachbesetzung von Planstellen
•Keine finanzielle Abgeltung der Überstunden
•Beim Verwaltungspersonal handelt es sich zum Großteil um „Späteinsteiger“ in den öffentlichen Dienst. Das Dienstantrittsalter liegt oft bei einem Lebensalter von ca.30-45 Jahren. Davor sind Arbeitsjahre in der Privatwirtschaft von 20 bis 25 Jahre keine Seltenheit. Davon wird im öffentlichen Dienst höchstens 1 Jahr angerechnet. Die Bruttoverdienste liegen in der Verwendungsgruppe h5 ab 1. Februar 2012 bei € 1.479,60, in v4 bei € 1.473,40.
Einige Bedienstete sind bei diesem Bruttoverdienst auch noch AlleinverdienerInnen und AlleinerzieherInnen.

KÖNNTEN SIE MIT DIESEM GEHALT EINE FAMILIE VERSORGEN?
HIER GEHT ES NICHT UMS SPAREN, SONDERN UMS ÜBERLEBEN!

•Das einzig starke Argument für eine Beschäftigung im öffentlichen Dienst ist der Biennal-Sprung.

Der Grund, warum die Regierung bei den Niedrigverdienern bzw. bei den Pensionisten spart, ist klar erkennbar:
Diese beiden Gruppen bilden die Mehrheit der Bevölkerung, und deshalb sind bei ihnen die höchsten Beträge bei den Einsparungen zu erzielen.
Sparen muss sein – Das ist kein Thema – ABER….
….die Konsolidierungsstrategie sollte fair sein. Dies bedeutet nicht, dass jeder zahlen muss, sondern dass höhere Einkommen stärker belastet werden sollten.
Die Beiziehung von Wirtschaftsexperten, Ökonomen, könnte neue ganzheitliche und effiziente Strategien für die Erreichung von zwei Zielen gleichzeitig (Budgetkonsolidierung und Zukunftsinvestitionen) bewirken, die nicht ausschließlich zulasten der Niedrigverdiener gehen.
Vor der Krise veränderte sich die Einkommens- und Vermögensverteilung zugunsten höherer und zulasten niedriger Einkommen. Dieses Problem hat sich noch verstärkt.
Aus diesem Grund sollte das Verwaltungspersonal mit niedrigerem Einkommen ausgenommen und wichtige Ausgaben für den Niedriglohnbereich nicht gekürzt werden.

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