07.11.2017, 09:30 Uhr

Hufschmied drehte im Suff durch

Manfred Hohenecker entschied diese Strafsache als Einzelrichter.

57-j. Turnierreiter wurde mit einem Holzprügel niedergeknüppelt

BEZIRKE HOLLABRUNN und GÄNSERNDORF/KORNEUBURG (mr). Die Feier nach einem Springreiterturnier im Reitsportzentrum Lassee (Bezirk Gänserndorf) lief am 28. Mai zu später Stunde völlig aus dem Ruder. Der angeklagte 34-j. Hufschmied aus dem Bezirk Hollabrunn geriet im Suff mit einem (in Springreiterkreisen weder unbekannten noch unumstrittenen) burgenländischen Turnierteilnehmer (57) aneinander. Dieser soll eine Serviererin angebaggert haben, was den Unwillen des Hufschmieds hervorgerufen haben dürfte.Messer blitzte aufEin Faustschlag des Hufschmieds schickte den ebenfalls bezechten Reitersenior (seinen Alkoholisierungsgrad schätzte er so ein: "I wor fett, oba ned überfett") auf die Bretter. Dieser zog ein Messer und forderte seinen Gegner auf: "Jetzt kannst herkommen". Der zog sich zwar zunächst zurück, rächte sich aber wenig später, indem er vor dem Reitstall dem Turnieroldie mit einem Holzprügel eine über den Scheitel zog. Die Folgen: eine Rissquetschwunde mit einem Monat Arbeitsunfähigkeit.
Da das Vorstrafenregister des Hufschmieds keineswegs unbefleckt war, fasste er eine teilbedingte Haftstrafe von zwölf Monaten aus, davon drei unbedingt. Seinem Opfer muss er 500 Euro Schmerzengeld bezahlen. Rechtskräftig!
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