23.11.2016, 08:30 Uhr

Stand der Lehrkräfte wurde erhöht

Direktor Ernst Raab (sitzend) und sein Lehrkörper müssen bei Personalknappheit mit eventuellen Einschränkungen rechnen. Foto: jm

Durch geburtenstarke Jahrgänge Pensionierungen im Bezirk verfünffacht.

BEZIRK (jm). PflichtschullehrerInnen können mit vollendetem 62. Lebensjahr in Pension gehen. Da nun die geburtenstarken Jahrgänge ins Pensionsalter kommen, ist eine Pensionierungswelle bei LehrerInnen im Anrollen. Die Bezirksblätter sprachen mit dem Retzer NMS-Direktor Ernst Raab, der Personalvertreter für rund 400 PflichtschullehrerInnen im Bezirk ist.

Pensionierungswelle kommt

„2015 hat es drei Pensionierungen gegeben, 2016 waren es bereits 15“, erläutert Raab die aktuellen Zahlen. Der Dienstgeber hat daher schon in diesem Schuljahr Vorkehrungen getroffen, um dem zu erwartenden Personalabgang in den nächsten Jahren entgegenzuwirken. Der Stand an PflichtschullehrerInnen wurde im Bezirk von 380 auf 400 erhöht. Was der Dienstgeber noch steuern könnte: Einschränkungen beim Sabbatical (berufliche Auszeit für ein Jahr) oder bei der Teilzeit.
„Diese Möglichkeiten wurden in den letzten Jahren gerne angenommen“, so der Direktor. Fachkoordinatorin Eva Liebhart und ihre KollegInnen vom Leitungsteam sind froh darüber, dass jetzt ausreichend LehrerInnen an der Schule sind. Vor allem das Teamteaching in den Hauptgegenständen, wo mittlerweile auch eine temporäre Gruppenbildung möglich ist, bringt mehr Unterrichtsqualität.
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