06.07.2017, 10:59 Uhr

Amtsübergabe an der Bezirkshauptmannschaft Hollabrunn

LH Mikl-Leitner: „Damit die Verwaltung funktioniert, braucht es an der Spitze die besten Köpfe“

HOLLABRUNN. In Hollabrunn fand gestern Mittwoch, die feierliche Amtsübergabe an der Bezirkshauptmannschaft Hollabrunn statt. Dabei wurde durch Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner die Verabschiedung des scheidenden Bezirkshauptmannes Stefan Grusch sowie die Vorstellung des neuen Bezirkshauptmannes Andreas Strobl vorgenommen. Grußworte sprachen die Obleute der Gemeindevertreterverbände Manfred Marihart und Herbert Goldinger in Vertretung aller Bürgermeisterinnen und Bürgermeister des Bezirks.
„Damit die Verwaltung funktioniert, braucht es an der Spitze die besten Köpfe“, führte die Landeshauptfrau aus, dass die Bezirkshauptmannschaften „juristisch sattelfest“ und „in der Sache kompetent“ sein müssten und, dass sie „Freude im Umgang mit den Bürgerinnen und Bürgern und den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern“ haben müssten. „Wir sind stolz, dass wir Stefan Grusch und Andreas Strobl haben, die mit viel Herzblut dabei sind“, so Mikl-Leitner. Es habe „viele Stationen, die du mit Bravour genommen hast“ gegeben, sagte die Landeshauptfrau zu Grusch. Er sei „immer mit Leib und Seele dabei“ gewesen und habe „immer durch dein Netzwerken überzeugt“. „Überall hast du den richtigen Ton und die richtigen Worte gefunden“, so Mikl-Leitner.
Bezirkshauptmann Strobl bedankte sich bei Landeshauptfrau Mikl-Leitner für die Bestellung zum Bezirkshauptmann in Hollabrunn und für das damit entgegengebrachte Vertrauen. Die Bestellung führe ihn in den Bezirk zurück, „in dem ich geboren bin und einen guten Teil meiner Kindheit und Jugend verbracht habe und der mich damit auch geprägt hat“. Strobl erinnerte an die „Aufbruchsstimmung nach dem Wegfall des Eisernen Vorhangs“ und betonte, dass der Bezirk Hollabrunn heute „ein vielfältiger und reizvoller Bezirk voller Zukunftsperspektive sei“. „Meine Aufgabe sehe ich nicht nur in der Erfüllung der gesetzlich gestellten Aufgaben, sondern auch, diese mit Leben zu erfüllen und die Anliegen der Menschen ernst zu nehmen“, so Strobl. Als „erste Schwerpunkte“ nannte er die „Stärkung des Standortes“, die „Unterstützung des ländlichen Raumes“ und die „Weiterentwicklung des Katastrophenschutzes“. Er habe von Bezirkshauptmann Grusch ein „ausgezeichnet gut geführtes Haus übernommen“, bedankte sich Strobl „für die freundliche Aufnahme“. In den Mittelpunkt seiner Arbeit werde er die Menschen des Bezirks stellen, er wolle damit „einen Beitrag für einen lebenswerten Bezirk leisten“.
Fotos: NLK Reinberger

Zur Sache:

Mag. Andreas Strobl, geboren am 24. November 1965, trat im Oktober 1998 an der Bezirkshauptmannschaft Baden in den NÖ Landesdienst ein und wechselte im Juni 2000 an die Bezirkshauptmannschaft Wien-Umgebung. Im Juli 2002 wurde er Bezirkshauptmann-Stellvertreter an der Bezirkshauptmannschaft Lilienfeld, ab August 2003 bekleidete er diese Funktion an der Bezirkshauptmannschaft Mödling. Im Jänner 2011 wurde Strobl Bezirkshauptmann in Wiener Neustadt und ab Dezember 2014 bekleidete er dieses Amt an der Bezirkshauptmannschaft Wien-Umgebung bis zur Auflösung des Verwaltungsbezirkes Wien-Umgebung. Von Jänner 2017 bis dato war er in der Landesamtsdirektion tätig.
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Karl Maurer aus Krems | 27.07.2017 | 11:31   Melden
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