27.01.2012, 13:18 Uhr

Sparmaßnahmen der Bundesregierung!

Sehr geehrter Herr Vizekanzler!

Die Bundesregierung ist sich wohl nicht der Tatsache bewusst, dass die überwiegende Anzahl der MitarbeiterInnen im Öffentlichen Dienst in Wirklichkeit Klein- und Mittelverdiener.
Ihnen auszurichten, sie sollen von diesen Gehältern noch was abgeben, das ist schlicht und einfach eine Frechheit!
Schauen wir uns doch die Einkommensverhältnisse in der Schulverwaltung bei den Reinigungskräften, Hausarbeitern, Schulwarten, Schreibkräften, Sekretärinnen im Bereiche der AHS, HAK/HAS oder BAKIP (Bundesanstalten der Kindergartenpädagogik) und SachbearbeiterInnen in der Hoheitsverwaltung an!
Die Bundesregierung will tatsächlich diesem Personenkreis ausrichten „Meine lieben Leut‘ ihr müsst jetzt fleißig sparen!“
Die gesamte Regierungsmannschaft sollte sich einmal die Gehaltstabellen dieser Berufsgruppen ordentlich und intensivstes zu Gemüte führen.

Lieber Herr Vizekanzler sie kennen sicher die Einstiegsgehälter einer Reinigungskraft, wenn nicht dann darf ich diese ihnen hiermit mitteilen:

1.286,60 Euro Brutto – sie können sich sicher leicht ausrechnen, was nach Abzug aller gesetzlichen Steuern dann noch Netto übrigbleibt.

Jetzt wollen sie doch allen Ernstes diesen MitarbeiterInnen des Öffentlichen Dienstes weismachen, dass noch ein Solidarbeitrag zu zahlen ist.
Nicht nur diesem Horrorszenario Genüge getan – nein – sie wollen auch noch die 2 jährige Vorrückung aussetzen!
Wir wissen alle, wenn diese einmal ausgesetzt wird, ist diese auch ganz schnell komplett abgeschafft!
Haben sie sich Herr Vizekanzler die Gehaltssprünge wirklich genauer angesehen? Wir sprechen hier in dem Fall des Reinigungsdienstes von 15 bis maximal 30 Euro Brutto alle 2 Jahre.
Die MitarbeiterInnen im Öffentlichen Dienst der Schulverwaltung arbeiten sehr engagiert, identifizieren sich mit ihrer Arbeit und ihrer Dienststelle und arbeiten weit über dem tatsächlichen Arbeitsauftrag hinaus, sodass die Firma Schule und Schulverwaltung prächtigst funktioniert!
Es wird sehr schwer sein diese MitarbeiterInnnen, sollte es tatsächlich zu diesen gravierenden Einsparungen kommen, zu motivieren.
Ein sehr großer Prozentsatz der Kolleginnen und Kollegen hat das Vertrauen in die Bundesregierung verloren hat.
Herr Vizekanzler ein Großteil der KollegInnen fühlt sich schwerstens im Stich gelassen und von der Bundesregierung verraten!
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