23.11.2016, 10:00 Uhr

Dieter Preiß besiegte den Himalaya

Extremsportler Dieter Preiß lief 160 Kilometer und insgesamt ca. 8.100 Höhenmeter in 5 Tagen.

PLEISSING (ag). Eine Wahnsinnsleistung absolvierte der Pleissinger Dieter Preiss Ende Oktober mit der Teilnahme am „Himalayan 100 Miles Stage Race“. Neben einem zweiten Niederösterreicher waren weitere 34 Teilnehmer aus allen Kontinenten bei diesem Abenteuer dabei.
Bereits einige Tage vor dem Start des Rennens reiste der Extremsportler an, um sich zu akklimatisieren und auch um ein wenig Einblick in die indische Kultur zu gewinnen. Die Eindrücke waren vielfältig und beeindruckend.

Start auf 2.000 m Seehöhe

Schon die erste Tagesetappe war eine der schwierigsten. An diesem Tag waren fast 2.900 Höhenmeter bergauf zu überwinden, um die nächsten Tage auf etwa 3.600 m zu laufen. Hier war es den LäuferInnen vergönnt, das Highlight der Veranstaltung zu genießen: den Blick auf den höchsten Berg der Welt, den Mount Everest, eingebettet in die surreal wirkende Berglandschaft des Himalaya. Ein einzigartiges Panorama! In dieser Höhe ist allerdings der Sauerstoffpartialdruck um etwa ein Drittel geringer und eine bedeutende Zusatzbelastung für den Körper.
Die Königsetappe wurde am dritten Lauftag von 25 Teilnehmern in Angriff genommen. Bei diesem „Mt. Everest Challenge Marathon“ musste die klassische Marathondistanz über 42,195 km absolviert werden, steil bergab in sehr unwegsamem Gelände.
Fotos: Vogg
Fotos: Dieter Preiss
„Nach fünf Tagen höchster Anstrengung, um nicht „Quälerei“ zu sagen, kamen alle Teilnehmer gesund ins Ziel. Dieses Rennen bleibt eine unvergessliche Erfahrung, und alle Anstregungen wurden mehr als aufgewogen durch die landschaftlichen Eindrücke im Sandakphu Nationalpark und den Blick auf den höchsten Berg der Welt“, so Dieter Preiss. Auch abseits des Laufens war es eine Herausforderung: Kein Warm- oder Trinkwasser, kein Strom, massiv eingeschränkte medizinische Versorgung usw.. Im Rahmen der emotionalen Siegerehrung wurden nicht nur die Erstplatzierten, David Fontaine (Frankreich) und Anna Petrakos (Australien), sondern jeder einzelne Teilnehmer gebührend geehrt.
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