Melisse - ein wahrer Helfer

Die Melisse, auch Zitronenmelisse (Melissa officinalis) genannt, ist eine Pflanze aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Sie stammt aus dem östlichen Mittelmeerraum, kann bis zu 30 Jahre alt werden und erreicht Wuchshöhen von bis zu 90 Zentimetern. Melisse wirkt ausgleichend auf das Nervensystem, beruhigt die gereizten Nerven und fördert die Konzentrationsfähigkeit.

So wirkt die Melisse

Als Heilpflanze hat die Melisse eine lange Tradition und wurde bereits im Mittelalter gegen Herzbeschwerden angewendet. Heute wird sie vor allem zur Beruhigung des überreizten Nervensystems eingesetzt. Zu medizinischen Zwecken werden die frischen oder getrockneten Blätter der Melisse verwendet. Aus diesen können sowohl Teezubereitungen als auch Fertigpräparate zur innerlichen und äußerlichen Anwendung hergestellt werden.

Medizinisch wirksam ist vor allem das ätherische Öl, das bei innerlicher Anwendung eine ganze Reihe von Wirkungen im Körper hat. Zum einen beruhigt es überreizte Nerven, wodurch auch das Einschlafen erleichtert wird. Zum anderen entspannt es auch die glatte Muskulatur im Magen-Darm-Trakt, sodass Blähungen und Völlegefühle gelindert werden. Hildegard von Bingen nannte die Melisse ein Mittel das „das Herz freudig macht“.

Bei diesen Beschwerden hilft die Melisse

innerliche Anwendung:

• Nervosität, Unruhe
• Ängstlichkeit
• Einschlafstörungen
• Abgespanntheit
• nervöse Herzbeschwerden
• Verdauungsbeschwerden

äußerliche Anwendung:

• Lippenherpes
• Gelenkschmerzen
• Kopfschmerzen

Quelle: Melisse

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