Trotz Wahlniederlage: Die Horner Grünen geben sich nicht geschlagen

Walter Kogler zeigt sich zuversichtlich: „Kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken.“
  • Walter Kogler zeigt sich zuversichtlich: „Kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken.“
  • hochgeladen von Kerstin Höfler

Bangen um den Einzug ins Parlament

15. Oktober, Sonntagabend 20 Uhr: Die Grünen liegen aktuell bei 3,9% der Stimmen. Nach 30 Jahren könnten sie aus dem Nationalrat fliegen, die endgültige Gewissheit wird wohl erst kommende Woche mit den vollständig ausgezählten Wahlkarten kommen. Doch auch wenn dieses Ergebnis eine Katastrophe für die Partei darstellt, den Kopf einfach so in den Sand zu stecken kommt laut Walter Kogler (Gruppensprecher der Grünen Horn) nicht in Frage. „Wir haben uns mit Zukunftsthemen wie Klima, Bildung und sozialen Belangen beschäftigt und damit im Programm falsch gelegen. Die Menschen wollten das scheinbar nicht, sie leben im Hier und Jetzt.“ Anerkennung zeigt er in Richtung der anderen Parteien, sie hätten eine gute Werbestrategie gefahren.

Zukunftsthemen werden nicht aufgegeben

Die Grünen bleiben ihrer Linie treu, sie sehen sich als Partei für die Menschen und nicht bloß für gewisse Klientel. Kogler rechnet mit zukünftigen WählerInnen-Aussagen wie „Wir haben ja gar nicht gewusst, was da auf uns zukommt.“, für die Grünen selbst werden sich wieder Chancen auftuen, schließlich lerne man auch aus seinen Fehlern.

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