„Beethovens Einzige Geliebte: Josephine!“

Schauspieler Fritz v. Friedl, Botschaftsrätin Dr. Viera Polakovikova, Direktorin des Slowakischen Institutes, Veranstalterin des Beethoven Festivals Susanne Rittenauer, Moderator Dr. Otto Brusatti.
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  • Schauspieler Fritz v. Friedl, Botschaftsrätin Dr. Viera Polakovikova, Direktorin des Slowakischen Institutes, Veranstalterin des Beethoven Festivals Susanne Rittenauer, Moderator Dr. Otto Brusatti.
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Start des Beethoven Festivals 2012 „Beethoven in Döbling“ - Festkonzert mit internationalem Besuch – Buchpräsentation einer neuen Beethoven-Biografie zum 200 Jahr Jubiläum des berühmten Briefes an die „unsterbliche Geliebte“

Das Beethoven Festival 2012 unter dem Motto „Beethoven in Döbling“ wurde Montag, 14. Mai 2012, im Beethoven-Saal in Heiligenstadt in Wien mit dem Festkonzert zum 200 Jahr Jubiläum des berühmten Briefes Ludwig van Beethovens „an die unsterbliche Geliebte“ in Kooperation mit dem Slowakischen Institut in Wien eröffnet, wurde doch die Adressatin dieses Briefes von mehreren Musikwissenschaftlern als Josephine Gräfin Brunsvik aus der heutigen Slowakei erforscht.

Das Beethoven Center Vienna stellte zur Eröffnung des Festivals aus diesem Anlaß eine neue Biografie vor: Beethovens einzige Geliebte und ihre zum Scheitern verurteilte Romanze: „Beethovens Einzige Geliebte: Josephine!“ (2.Aufl.) von John Klapproth bietet Einblick in das Privatleben des berühmten Komponisten.

Der in Geytown, Neuseeland, lebende Autor John E. Klapproth nimmt das Liebesleben Beethovens unter die Lupe. Er enthüllt des Komponisten heimliche Liebesgeschichte und vermittelt so dem Leser einen einzigartigen Einblick in sein persönliches Leben. Vor 200 Jahren schrieb Beethoven einen leidenschaftlichen innigen Liebesbrief an eine ungenannte, mysteriöse Frau. Unter Einbeziehung neuer Dokumente, die kürzlich in europäischen Archiven entdeckt wurden, zeigt Klapproth, daß dieser Brief für Josephine Gräfin von Brunsvik bestimmt war, die er – so wie in mehreren früheren Briefen – seine „einzige Geliebte“, sein „Alles“ und seinen „Engel“ nannte.

Klapproth verweist in seinem Buch auch auf die musikwissenschaftlichen Forschungen der in Kanada geborenen und in Wien lebenden Musikwissenschaftlerin Dr. Rita Steblin, die ebenfalls zu der Erkenntnis gelangt ist, daß die Adressatin des berühmten Briefes nur Josephine sein kann. Klapproth schildert Josephines Konflikt zwischen ihrer Liebe zu Beethoven und den strengen Regeln der starren Klassenstruktur ihrer Zeit. Klapproth: „Josephine spielte eine wichtige Rolle in Beethovens Leben, und diese Biografie Josephines basiert auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen.“
Über den Autor: Geboren in West-Deutschland, zog John E. Klapproth nach Neuseeland und lebte eine Zeit lang in Australien. Er studierte Mathematik und Physik in Frankfurt, und Soziologie und Psychologie in Regensburg, und arbeitete dann als Indstrie Psychologe und als Computer-Programmierer. Derzeit ist er bei der Regierung in Wellington, Neuseeland, beschäftigt.

Beethoven Center Vienna Präsidentin und Veranstalterin des Festivals Susanne Rittenauer konnte internationale Gäste begrüßen wie Botschaftsrätin Dr.Viera Polakovikova, die Direktorin des Slowakischen Institutes in Wien und die Direktorin des Musikmuseums in Bratislava und Schloß Dolna Krupa, Dr. Edita Bugalova, den japanischen Kulturattachee Kenichiro Tanaka, und als besonderen Ehrengast den eigens aus Neuseeland angereisten Beethoven-Forscher John E. Klapproth, der sein soeben erschienenes Buch „Beethovens einzige Geliebte: Josephine“ im Dialog mit dem bekannten ORF-Moderator Dr. Otto Brusatti aus dem aktuellen Anlaß vorstellte. Weiters unter den zahlreichen Gästen im historischen Beethovensaal in Heiligenstadt: die Direktorin des Biosphärenparks Wienerwald Mag. Hermine Hackl, war doch Beethoven bei seinen zahlreichen Aufenthalten in Heiligenstadt häufig ein Wanderer im Wienerwald, ein „Wienerwälder“. Die Orte Döblings gehörten zu Beethovens Zeiten noch zu Niederösterreich. Sie wurden erst 1890 in Wien eingemeindet.
Ebenso unter den Besuchern Musikwissenschaftlerin Dr. Rita Steblin, deren Beethoven-Forschungen in die Arbeiten Klapproths einflossen. Unter den Gästen waren auch der Obmann des Tourismusvereins Döbling, Mag. Johannes Hudelist, Abg.Prof. Mag. Franz Karl, der Schauspieler Fritz von Friedl sowie der junge russische Ausnahmegeiger Yury Revich.

Es erklangen die Lieder „An die ferne Geliebte“ und „Adelaide“ von Beethoven mit Ernst Lintner, Tenor, und Susanne Rittenauer, Klavier, sowie das Andante favori, interpretiert von der japanischen Pianistin Keiko Nakai. Aus der Slowakei kamen die großartigen jungen Interpretinnen der Cellosonate Nr. 4 Op. 104, Katarina Hurayova, Cello, und Suzanna Kralikova-Pohunkova, Klavier.

Das nächste Event des Beethoven Festivals findet in der Residenz Zögernitz am Mittwoch, 23. Mai 2012, um 19.30 Uhr, statt. Das hochvirtuose SIGNUM Saxophon Quartett und der junge Ausnahmeakkordeonist Nikola Djoric gastieren im Rahmen von „International Beethoven Festival for young artists“ mit dem Programm „Mit Beethoven zum Balkan“ und sprengen den klassischen Rahmen mit speziellen Bearbeitungen und Neuinterpretationen von Beethoven, Grieg, Ravel, sowie Tango und Jazz. Karten sind erhältlich im Cafe Oberdöbling, Döblinger Hauptstraße 65, Öticket 96 0 96. Info: Tel 0664/43 121 43. www.beethoven-vienna.at

Susanne Rittenauer, Präsidentin des Beethoven Center Vienna, lebt in Gars am Kamp.

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