Grüne Niederösterreich küren Waldviertelautobahn zum Schildbürgerstreich des Jahres 2017

Helga Krismer und Walter Kogler, Grüner Spitzenkandidat zur Landtagswahl im Bezirk Horn.
  • Helga Krismer und Walter Kogler, Grüner Spitzenkandidat zur Landtagswahl im Bezirk Horn.
  • Foto: Grüne NÖ
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Helga Krismer: „Autobahn ist für die Fisch! Schnelle, leistbare Öffis statt Betonschneise!“
Die Pläne der ÖVP Niederösterreich und des neuen FPÖ Verkehrsministers Norbert Hofer bereits ab Mai 2018 mit der Evaluierung für das Projekt Waldviertelautobahn zu beginnen sorgen bei der Grünen Spitzenkandidatin Klubobfrau Helga Krismer für Kopfschütteln. Der Bau einer Betonschneise ist für Sie im wahrsten Sinn des Wortes „für die Fisch“. Die Grünen Niederösterreich küren daher das Projekt Waldviertelautobahn (Anm.: Schildbürgerstreich des Monats Juni 2017) zum Schildbürgerstreich des Jahres 2017. Helga Krismer dazu: „Was das Waldviertel jetzt braucht, ist keine weitere Betonschneise - sondern: einen Erhalt und die Reaktivierung des bestehenden Schienennetzes, einen direkten Anschluss der Franz Josefs Bahn nach Horn und in das obere Waldviertel, ein 365 Euro Öffi-Ticket für ganz Niederösterreich und selbstverständlich einen Breitbandausbau mit Glasfaser-Internet. Wir brauchen Daten-Highways und keine Auto-Highways.“ Der Ausbau des öffentlichen Verkehrs wäre DER Push-Button für den Tourismus und ein Anreiz für Betriebsansiedelungen und die Schaffung von lokalen Arbeitsplätzen, damit das Waldviertel als Ort der Wohnqualität, als Bioregion und als die Gesundheits- und Erholungstourismusregion, die das Land eigentlich als Strategie vorgesehen hatte, erhalten bleibt. „Wer braucht eine 5 Mrd. Euro schwere Autobahn, mit einem Flächenverbrauch von 200 ha und einer Bauzeit von 15 Jahren? Die Autobahnphantasien können nur als Wahlkampfgag der ÖVP Niederösterreich bewertet werden, die dem neuen Regierungspartner Honig ums Maul schmieren möchte.“  Walter Kogler, unser regionaler Spitzenkandidatin aus Horn ergänzt „Die Waldviertlerinnen und Waldviertler wissen selber was sie an ihrem Viertel haben und wollen sicher keine Zerschneidung der Landschaft dafür in Kauf nehmen. Dieses Bauprojekt führt nur zu sterbenden Ortskernen und Absiedelung!“

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