Höchtl: Nur 36% sehen das WEIHNACHTSFEST als RELIGIÖSES Fest, aber 52% eher als BRAUCHTUM

„Innerhalb von 30 Jahren(Beginn der ersten Untersuchung:1987) hat sich im „christlich geprägten“ Österreich auch in grundlegenden Einstellungen eine gravierende Änderung ergeben.
Haben noch damals 50% aller Österreicher Weihnachten "in erster Linie als religiöses Fest" gesehen, so sind es derzeit nur mehr 36%“,
analysierte bei einer Diskussion über die Religionsentwicklung in Österreich der eh. Nationalratsabgeordnete und Sozialwissenschaftler Prof. Dr.Josef HÖCHTL repräsentative Untersuchungsergebnisse.
Höchtl weiter: „Hingegen ist in derselben Zeit die Zahl jener, die Weihnachten "eher als Brauchtum" betrachten von 43% auf 52% gestiegen .Die übrigen Personen haben dazu keine Meinung geäußert."
Das heißt –klar formuliert-die Mehrheitsmeinungen haben sich umgedreht.
Er sieht die Erklärung dafür in erster Linie in der abnehmenden Bindung zu den jeweiligen christlichen Kirchen, aber auch in der zunehmenden Zahl jener, die gar keiner anhängen.
Zusätzlich wirkt aber auch, dass in der öffentlichen Wahrnehmung und in den öffentlichen Diskussionen wenig auf die Grundlagen eingegangen wird.
Dabei muss man statistisch wissen, dass derzeit 59% der österreichischen Bevölkerung der katholischen Kirche als Mitglied angehören, 5% den christlich-orthodoxen Kirchen und 4% den Evangelischen Kirchen ; zusätzlich wissen wir, „dass 80 % der österreichischen Bevölkerung Österreich als christliches Land erhalten wollen“.

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