Leserbrief
Kein Ende in Sicht! Kinder kommen seit September zu spät in die Schule

Ich bin schon so frustriert, weil man so machtlos ist. Ich verstehe einfach immer noch nicht, warum man in einem bestehenden, funktionierenden System umrühren musste. (Schweinburg, Sabatenreith und Wenjapons- Gemeinde Japons)

Keine Antworten auf Beschwerde- Mails

Der Busplan für die Linie 883 wurde leider noch nicht geändert, weshalb ich mich nach wie vor täglich ins Auto setze, um meine Kinder pünktlich in die Schule zu bringen bzw. nach Hause zu holen.
Wenn unsere Kinder morgens um 7:40 Uhr mit dem Bus fahren, kommen sie täglich zu spät in die Schule. Es gibt Kinder, die keine andere Möglichkeit haben, als dass sie mit dem Bus in die Schule fahren. Diese Kinder kommen nun schon SEIT SEPTEMBER ZU SPÄT IN DIE SCHULE!!!!!! Es gibt auch Kinder, die sich noch bei diesem Wetter auf ihr Fahrrad setzen, weil sie nicht zu spät kommen oder ihnen der Umweg über Irnfritz einfach zu blöd ist. Ich kann es nicht verstehen, wie das Unternehmen VOR diese Situation verantworten kann. Vermutlich ist es ihnen egal, denn Antworten auf meine Beschwerde- Mails bekomme ich auch KEINE mehr.
Leider kommt es auch noch vor, dass immer wieder mal unsere Kinder in Wenjapons gestrandet sind, da ihnen der Anschlussbus weggefahren ist. Also ein neues System, auf das ich mich in keinster Weise verlassen kann.

Lange Wartezeiten & Fahrweisen

Nach dem Nachmittagsunterricht um 16 Uhr müssen unsere Schüler der NMS Irnfritz immer noch bei Wind und Wetter eine dreiviertel Stunde warten, bis sie der Bus nach Hause bringen würde. Ich glaube, niemand bei dem Unternehmen VOR würde so lange auf ein öffentliches Verkehrsmittel warten. Aber unsere Kinder lassen sie warten. Bei den momentanen Wetterbedingungen einfach unzumutbar!!!
Die Fahrweise der Busfahrer ist mittlerweile auch sehr grenzwärtig. Sie fahren als wäre der Teufel hinter ihnen her, weil sie ja den sehr knapp berechneten Busplan einhalten müssen. Laut meinen Kindern manchmal schon sehr gefährlich. Da muss halt erst wieder was passieren, bevor was geändert wird.

Wir wollten keine Änderung -  jetzt funktioniert einiges nicht

Es gab angeblich bereits eine Streckenbefahrung, jedoch ohne Beisein der Gemeindevertretung.
Eine Begehung gab es auch vor Ort in Wenjapons mit Gemeindevertretung und unzähligen Sachverständigen, die ihren Senf dazu geben mussten. Dabei kam raus, dass jetzt die Gemeinde für Umbauarbeiten tief in die Tasche greifen muss, damit der Fahrplan „VIELLEICHT“ geändert werden kann! Die Betonung liegt dabei auf dem Wort „VIELLEICHT“! Das sind die Worte des VOR!!!! Ich verstehe jedoch nicht, warum die Gemeinde Japons jetzt tief in die Tasche greifen soll, obwohl wir für diese Veränderung nicht verantwortlich sind. Wir wollten keine Änderung. Bei uns hat alles funktioniert. Und jetzt funktioniert so einiges nicht!!! Und es wurde der Gemeinde nicht mal zugesichert, dass es nach den Umbauarbeiten eine Veränderung gibt; es gab nur ein VIELLEICHT!! Das Unternehmen VOR redet nach außen hin alles schön, aber in Wahrheit kommt für uns nur heiße Luft raus.

Diese Umbauarbeiten betreffen den Bus in der Früh, sodass unsere Kinder endlich mal pünktlich in die Schule kommen würden. Bei dem Bus um 16 Uhr tut sich gar nichts!! Keine Änderung, keine Auskunft, keine Antwort auf meine Mails- Funkstille.

System hat fast 50 Jahre gut funktioniert

Ich bin schon dermaßen frustriert. Als hätte man in einer so hektischen Zeit, wie unserer, nicht eh schon genug zu tun und genug Sorgen.
Nein, man muss sich jetzt über ein System ärgern, dass vor der Änderung fast 50 Jahre funktionierte.
Nein, man muss sich zusätzlich zu den vielen Bussen, die jetzt wirr und größtenteils leer herumfahren, noch ins Auto setzen, um die Kinder in die Schule bzw. wieder nach Hause zu holen.
Nein, man muss in einem funktionierenden System umrühren und ein riesengroßes Chaos anrichten. Und für die „normale“ Bevölkerung heißt es dann „friss oder stirb“, denn Einfluss habe ich leider keinen, wie man sieht. Ich fühle mich wie am Ende der Nahrungskette.

Gemeinde bemüht, aber machtlos

Unsere Gemeinde ist sehr bemüht, nur habe ich leider das Gefühl, dass sie genauso machtlos sind, wie ich. Ich weiß, es ist mittlerweile ein leidiges Thema, aber ich weiß mir einfach nicht mehr zu helfen. Ich will die Situation nicht hinnehmen, wie sie ist (weil sie einfach für einige nicht passt), weiß aber auch nicht wirklich, was ich noch unternehmen kann!! Das Problem brennt in unserer Gemeinde immer noch sehr unter den Fingernägeln.

Mit freundlichen Grüßen
Sabine Hummel

Autor:

H. Schwameis aus Horn

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