Landesgericht Krems
Kunstdiebstahl auf Burg Burgschleinitz: Zweiter mutmaßlicher Täter vor Gericht

Verhandlung am Landesgericht Krems.
  • Verhandlung am Landesgericht Krems.
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  • hochgeladen von Kurt Berger

Ende Jänner 2019 machten vorerst unbekannte Täter fette Beute auf der im Privatbesitz der Familie Eckert befindlichen mittelalterlichen Feste im Bezirk Horn. Die Täter entwendeten damals Kunstgegenstände in Gesamtwert von 320.000 Euro, so die Schätzung des Gerichtsgutachters.

Gemälde, Geigen...

Barocke Standuhren, wertvolle Gemälde, Meistergeigen, Madonnenstatuen, venezianische Kerzenleuchter und Spiegel, Silbermünzen und anderes verschwanden spurlos. Trotz intensiver Fahndung der Kriminalpolizei blieben die Kunstschätze verschwunden.

Ausgeforscht

Auf Grund sichergestellter DNA auf einer Vase in der Burg konnte schließlich ein 52-jähriger, slowakischer Staatsbürger als Täter ausgeforscht werden. Die Beweise reichten für eine Verurteilung. Der Vorbestrafte fasste drei Jahre unbedingte Haft aus, die Bezirksblätter berichteten ausführlich. Bei seiner Verhandlung Anfang März belastete er einen Komplizen schwer.

Mutmaßlicher Komplize 

Jetzt stand der mutmaßliche Mittäter am Kremser Landesgericht vor Richterin Julia Bennersdorfer. Der Beschuldigte beteuerte bei seiner Befragung seine Unschuld. Die Beweise gegen ihn reichten letzten Endes nicht für eine Verurteilung aus. Er wurde im Zweifel freigesprochen. Die Staatsanwaltschaft gab keine Erklärung ab. Nicht rechtskräftig. Die Burg ist inzwischen alarmgesichert. - Kurt Berger

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