Macht Mobilfunk Kinder krank?

Dr. Heinz Eggenbauer: Handy hat Suchtpotenzial
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HORN. Von der intensiven Nutzung von Computerspielen, Laptops, Smartphones und Tablets im frühen Kindesalter wird von Medizinern weltweit dringend abgeraten.

Internetsucht - anerkannte Sucht

Zu einer weiteren Schädigung durch den häufigen Gebrauch von Handys & Co kann es kommen, weil das Handy ein suchterzeugendes Medium ist. "So wie die Kaufsucht eine Sucht ist, der man sich schwer entziehen kann", sagt Kinderarzt Heinz Eggenbauer.
1 % der 14- bis 17-jährigen Deutschen und 2,4 % der 14- bis 24-Jährigen gelten als süchtig. "Das ist gar nicht so wenig, das ist jeder 100ste", sagt der Kinderarzt. Auswirkungen: Nachlassen des Interesses an Geselligkeit, die Kinder ziehen sich zurück, liegen am Bett und spielen mit dem Handy, keine persönlichen Kontakte.
Mobiltelefone sollten Kinder nur sehr selten verwenden, "wegen der sozialen Problematik und weil die Sendeleistung enorm steigt, wenn man in der U-Bahn fährt, im Aufzug, im Auto, oder wenn man das Internet eingeschaltet hat. Denn da ist es kein Mobilfunkgerät mehr, sondern hängt am Internet, was die Sendeleistung enorm verstärkt. Beim Anruf ist der Impuls sowieso stärker."

Kinder von Medien fernhalten

Fazit: Kinder 0-3 Jahre gar keine Medien, Kindergartenalter maximal 30 Min., Volksschulalter maxmal 60 Min. (auch TV ist da dabei). Es gibt eine Empfehlung der Wiener Ärztekammer: So wenig und so kurz telefonieren wie möglich, eher sms schreiben. (Machen Kinder eh lieber.)

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