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Stift Altenburg wird ausgebaut

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Der Klosterkomplex von Altenburg gilt als das "Barockjuwel des Waldviertels". Seit dem Jahr 2007 wird im Bereich der sogenannten Altane moderne Architektur geschaffen, die mittlerweile internationale Beachtung und Bedeutung erfährt. 2011 wurde dieser Bereich im "Mies van der Rohe-Preis" zu den 40 besten Bauten Europas gelistet, 2013 verleiht die Universität von Ferrara diesem einmaligen Projekt einen weiteren wichtigen Architekturpreis. Im Jahr 2012 lockte eine Sonderausstellung anlässlich des 250. Todestages von Paul Troger über 31.000 Besucherinnen und Besucher in das Stift Altenburg.

Die Regionalförderung unterstützt Investitionen von Gemeinden, Unternehmen, Vereinen und Initiativen sowie Einzelpersonen, die einen besonderen Beitrag zur regionalwirtschaftlichen Entwicklung des Landes Niederösterreich leisten. Die Projekte sollen sich durch Nachhaltigkeit, Innovation, regionale Verankerung und Vernetzung auszeichnen, regionale Ressourcen nutzen und Wertschöpfung sowie Arbeitsplätze in den Regionen schaffen. Die Bandbreite förderbarer Projekte umfasst die Errichtung von Betriebs- und Gewerbegebieten und anderen wirtschaftsnahen Infrastrukturen wie Messe-, Gründer- und Technologiezentren, aber auch touristische Infrastrukturen wie die Erweiterung des touristischen Radwegenetzes, die Unterstützung der niederösterreichischen Natur-, Kultur- und Themenparks oder die Verbesserung der Bergsommer- und Wintersport-Angebote.

Das niederösterreichische "TOP-Ausflugsziel" Stift Altenburg bei Horn wurde mit weiteren baulichen Maßnahmen zu einem vielfältigen Veranstaltungsbetrieb ausgebaut, wobei die uneingeschränkte barrierefreie Nutzung des Gesamtareals eine wichtige Maßnahme darstellte.
Um einen noch größeren Besucherkreis anzusprechen, ist die Schaffung der Barrierefreiheit eine wichtige Voraussetzung. Dafür wird das zweite Untergeschoß inklusive der Fluchtwege baulich adaptiert. Eine barrierefreie Anbindung an den Bibliothekstrakt soll in weiteren Maßnahmen eingerichtet werden.

Mit den geplanten Maßnahmen soll das gesamte Areal des Stifts Altenburg in Zukunft zunehmend uneingeschränkt besucht werden können, zusätzlich sind in den nächsten Jahren abwechselnde Schwerpunktausstellungen in den Räumlichkeiten des Stifts geplant, die noch mehr Gäste nach Altenburg bringen sollen.

„Sammlung Arnold“ – wichtigste Barocksammlung Österreichs im Stift Altenburg

ALTENBURG. Stift Altenburg hat im Frühjahr 2018 eine ganz besondere Schenkung eines Innsbrucker Sammler-Ehepaares erhalten: Die wichtigste barocke Gemäldesammlung Österreichs in Privatbesitz. Das Ehepaar Arnold, das die Werke über mehr als 40 Jahre lang gesammelt hat, hat sich dazu entschlossen sie noch zu Lebzeiten dem „Trogerstift“ Altenburg zu schenken, um die Sammlung dort nachhaltig der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Bis heute ist die Sammlung Arnold zu einem Umfang von mehr als 200 Gemälden angewachsen.

Neue Galerie im Kaisertrakt

In den letzten Monaten wurde im Stift ein bisher unzugänglicher Bereich im Kaisertrakt zugänglich gemacht und als neue Galerie adaptiert. Ab 16. Juni wird die „Sammlung Arnold“ nun dort zu erleben sein.

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