10.12.2017, 15:20 Uhr

Brandstetter: Back to the Roots

Vizekanzler Justizminister Wolfgang Brandstetter bei seinem "Benzinbruder", Mechaniker Michael Leitinger.

Wir trafen Vizekanzler Justizminister Brandstetter im Autohaus Schachinger zu einem Talk

BEZIRKSBLÄTTER:

"Herr Vizekanzler, Sebastian Kurz hat im Bezirk Horn sehr gut abgeschnitten, weil viele Leute ihn gewählt haben, auch in der Annahme, dass Sie uns als Justizminister erhalten bleiben."

BRANDSTETTER:

"Keine Sorge, die haben schon richtig gewählt. Sebastian Kurz und ich haben einander immer unterstützt, innerhalb und außerhalb der Regierung - und das wird auch in Zukunft so sein. Ich freue mich jetzt darauf, an die WU in Wien zurück zu gehen, weil das meine letzte Chance dafür ist. Nach einer weiteren Legislaturperiode wäre ich dafür zu alt. Aber ich kann in den nächsten Jahren einigen Studenten viel von dem weitergeben, was ich in den vier Jahren Regierungstätigkeit an Erfahrungen gesammelt habe. Und ich freue mich auch darauf, wieder mehr Freiraum zu haben für die Enkelkinder, die es mittlerweile gibt."

BEZIRKSBLÄTTER:

"Werden Sie Ihr Team aus dem Justizministerium vermissen?"

BRANDSTETTER:

"Mein Team wird mir schon abgehen. Wir hatten eine tolle Zeit miteinander und intern genau jenes Teamwork, das der Regierung leider insgesamt gefehlt hat."

BEZIRKSBLÄTTER:

"Machen Sie sich Sorgen um die Zukunft des Justizressorts?"

BRANDSTETTER

(lachend): 
"Nein, mache ich mir eigentlich nicht. Kürzlich hat jemand in einer internen Diskussion sehr launig und treffend bemerkt: 'Das Justizressort ist jetzt so gut aufgestellt, da kann man einen Hydranten hinstellen und es funktioniert trotzdem.' "

BEZIRKSBLÄTTER:

"Wer ist Ihr Wunschkandidat als Justizminister?"

BRANDSTETTER:

"Die Politik ist kein Wunschkonzert."
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