24.09.2014, 12:49 Uhr

Das Match um den Kasernenerhalt zwischen Horn und Mistelbach ist angepfiffen

In den letzten Jahren wurde immer wieder der Betrieb in der Radetzky Kaserne in Frage gestellt. "Der FCG Gewerkschafter Willi Waldner übermittelt nun die Schließungspläne. Dabei hat uns die VPNÖ immer mit blumigen Worten erklärt, dass die Kaserne Horn nicht geschlossen wird. Die Realität ist offensichtlich leider anders. Das Sparpaket des Finanzministers verlangt eine Reduzierung der Militärausgaben. Die Aufklärungseinheiten sollen strategisch neu strukturiert werden, welche derzeit in Mistelbach und Horn stationiert sind", sagt KR Josef Wiesinger.
Das Match um den Kasernenerhalt zwischen Horn und Mistelbach ist angepfiffen. Mistelbach hat eine gute Arbeitsplatzsituation im Gegensatz zum Waldviertel und daher zu wenig Bewerber für den Berufssoldaten. "Diese Tatsache wird großzügig ignoriert. Im Speckgürtel rund um Wien ist die Bewerbung zum Berufssoldaten nicht gefragt. Die Waldviertler sollen trotzdem wieder einmal das Nachsehen haben, obwohl geblockte Kraft rund um den Truppenübungsplatz Allentsteig eine enorme Kosteneinsparung bringen würde. Vielseitige Möglichkeiten zur Ausbildung, kurze Wege und genügend Personal sind vorhanden. Sparen, ohne dass Fahrzeuge abgestellt werden müssen und die Ausbildung darunter leidet. Die Kaserne Horn und die vielen Arbeitsplätze müssen in der Region erhalten bleiben. Ein Ende mit dem 'zu Tode sparen'. Investieren in die Arbeitsplätze, investieren in eine Zukunft des Waldviertels!", fordert Wiesinger, FSG Vorsitzender
Waldviertel Süd.
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