05.10.2014, 18:40 Uhr

„Einige“ Windkraftgegner sind wenig zimperlich!

(Foto: Symbolfoto/Archiv)

LESERBRIEF

SIGMUNDSHERBERG. "In unserer Gemeinde laufen seit geraumer Zeit Veranstaltungen zum Thema Windkraft.
Natürlich gibt es wie immer Befürworter und Gegner.
Nicht neu ist, dass es in den der Reihen der Gegner verschiedene Strömungen und Gründe für die Ablehnung der Windkraft gibt.

Als überzeugter Demokrat halte ich fest, dass es legitim ist wenn Mitmenschen eine andere Meinung haben, und es schätze wenn jemand für seine Überzeugung eintritt.

Aber manche Methoden der Gegner sind für ein gedeihliches Miteinander absolut entbehrlich.
Die Verbreitung von Falschmeldungen und Angstmache ist bereits aus anderen Gemeinden bekannt, und eigentlich noch das harmloseste.

Demokratisch bedenklich finde ich, dass in einer Veranstaltung der Gegner keine Diskussion zugelassen wurde.

Ein weiterer Tiefpunkt ist die Neiddebatte welche losgetreten wird.
So werden extrem überhöhte Entschädigungen für die Besitzer der betroffenen Windradstandorte genannt. Als gewählter Vertreter der Besitzer von Land- und forstwirtschaftlichen Flächen verwehre ich mich gegen diese Art der Stimmungsmache. Besonders dann wenn solche „Medien“ ohne Impressum verteilt werden. Vielleicht versteckt sich der Verfasser in der Anonymität, weil er eine ehrliche Diskussion fürchtet?

Noch bedenklicher ist die Tatsache, dass unser Bürgermeister und alle Gemeinderäte aufs Gröbste beschimpft, und ihnen kriminelle Handlungen angedichtet wurden. Ich frage mich, wie wollen wir die besten Köpfe für die Politik (wieder)gewinnen, wenn man bei sehr wenig Dank noch mit solchen Untergriffen rechnen muss.

Angesichts dieser Vorkommnisse fürchte ich, dass es die nächste Zeit auf diesem wirklich tiefen Niveau seitens „einiger“ Gegner weitergeht. Viele dieser Methoden dürften Personen von außerhalb in die Gemeinde hereintragen. Es ist eben leichter schlechte Stimmung zu verbreiten wenn man wieder untertauchen kann.

Ich bin ein Befürworter der Windkraft, und werde am Sonntag mit „Ja“ stimmen!
Selbstverständlich werde ich jede demokratische Entscheidung akzeptieren.
Für ein friedliches Miteinander hoffe Ich, die Gegner tun dies auch."

Herbert Hofer
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Rita Buchacher aus Hermagor | 05.10.2014 | 18:48   Melden
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