30.05.2017, 18:49 Uhr

„Glücklich sein ist erlernbar!“

Dr. Andreas Reifschneider, Geschäftsführer PSZW GmbH, Robert Vogler, akad.HCM, Pflegedirektor PSZW GmbH, Vize-Bgm Susanne Satory, Stadtgemeinde Eggenburg, Mag. Heide-Marie Smolka, Vortragende „Glücklich sein ist erlernbar“, Mag. Josef Berger, Geschäftsführer PSZW GmbH, Prim. Dr. Elmar Kaiser, Ärztlicher Leiter Klinik Eggenburg (Foto: Psychosomatisches Zentrum Waldviertel)

Heilsames aus dem Pflegealltag: 3. Eggenburger Pflegetag

Bereits zum dritten Mal fand der Eggenburger Pflegetag des Psychosomatischen Zentrums Waldviertel, Klinik Eggenburg, dieses Mal unter dem Motto „Stützen – Begleiten – Fördern“ am 18, Mai 2017 statt. Rund 140 Interessierte aus unterschiedlichsten Bereichen des Gesundheitswesens, vornehmlich aus dem Bereich der Pflege, holten sich Anregungen zum Glücklich sein und informierten sich über Aspekte der im PSZW praktizierten interdisziplinären Zusammenarbeit.
Die Geschäftsführer der Psychosomatisches Zentrums Eggenburg GmbH, Dr. Andreas Reifschneider und Mag. Josef Berger konnten auch beim dritten Pflegetag wieder viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie zahlreiche Ehrengäste begrüßen. Im Rahmen der Eröffnung des dritten Pflegetages überbrachte die Vizebürgermeisterin der Stadtgemeinde Eggenburg, Frau Susanne Satory, eine Grußbotschaft der Stadtgemeinde an die Teilnehmenden und betonte ganz besonders die Wichtigkeit des Klinikstandortes für die Region. Durch das Tagesprogramm, das aus Impulsreferaten und Fachvorträgen bestand, führte Pflegedirektor und Organisator Robert Vogler.
Das Impulsreferat der Trainerin, Psychologin und Autorin Frau Mag. Heide-Marie Smolka zeigte, dass jeder Mensch für sein persönliches Glück nicht nur verantwortlich ist, sondern glücklich sein trainieren kann. Dafür ist es notwendig, unter anderem, seine Einstellung von „halb-leer“ auf „halb-voll“ zu verändern, um mit Hilfe von Achtsamkeit jene Glücksmomente im Alltag zu finden, die ein gutes Leben ausmachen.
Einblicke in die gelebte interdisziplinäre Zusammenarbeit, wie sie im PSZW-Klinik Eggenburg gelebt wird, gaben DGKS Elke Balt, OÄ Dr. in Theresia Tiller und Mag.a Dipl.Psych. Andrea Schulten. Integrative Psychosomatik bedeutet, so die Vortragenden, Fachwissen aller Professionen zu bündeln und in die therapeutische Begleitung der Patienten einfließen zu lassen. Nur dadurch können die Bedürfnisse des Patienten ganzheitlich erkannt werden. So wird das Motto „stützen – begleiten – fördern“ auch wirklich gelebt.
„Psychosomatische Behandlung wirkt“
Der Wissenschaftliche Leiter des PSZW Priv.-Doz. Dr. Manuel Sprung erläuterte in seinem Fachvortrag “Integrative Psychosomatik aus wissenschaftlicher Sicht“, dass die stationäre Behandlung psychischer Erkrankungen vorwiegend durch einen multimodalen und multiprofessionelle Behandlungsansatz charakterisiert ist. Dass eine psychosomatische Behandlung wirksam ist, zeigte Sprung anhand verschiedener Modelle und relevanter Forschungsergebnisse.
Der Nachmittag war ganz dem Thema „Das unsichtbare Netz der Beziehungen gewidmet“. Die bekannte „Mutmacherin“ und „Wegbegleiterin durch turbulenten Zeiten“, die Trainerin und Autorin Claudia Kloihofer zeigte jene Mechanismen auf, die für das Funktionieren oder Nichtfunktionieren von Beziehungen am Arbeitsplatz verantwortlich sind. Als quasi Allheilmittel zeigte Kloihofer auf, dass „Lächeln Energie erzeugt“, und dadurch ganz viel Positives möglich wird.
Der Pflegedirektor des PSZW Robert Vogler zeigte sich am Ende der Veranstaltung nicht nur über die hohe Qualität der Vorträge, sondern vor allem über das große Interesse der Teilnehmenden begeistert und kündigte gleichzeitig die Weiterführung dieser Veranstaltungsreihe an.
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