04.04.2017, 18:54 Uhr

Horns Zentrum im Sommer Baustelle

Verkehrsstadtrat Ronald Zöchmeister, Bauleiter im Tiefbau, in der Bezirksblätter-Redaktion

Das marode Pflaster in der Innenstadt wird endlich saniert. Die vor-aussichtlichen Kosten: 60.000 €.

HORN. Seit der Landesausstellung 2009 wurde der Straßenbelag vor dem Kunsthaus nicht mehr großartig erneuert - das sieht man auch: Zahlreiche versunkene schiefe Pflastersteine, die dürftig repariert wurden, prägen das Zentrum der Stadt. Das wird sich ab dem Sommer ändern: "Die Sanierung startet voraussichtlich im Juli oder August, wegen des Busverkehrs und den Schulferien", teilte der zuständige Verkehrsstadtrat Ronald Zöchmeister den Bezirksblättern auf Anfrage mit. "Wir werden sehen, wie wir die bestmögliche Lösung für den fließenden Verkehr finden."


Schäden

Vor acht Jahren wurde im Rahmen der Landesausstellung der Belag neu errichtet. Die Sanierung des Platzes sei notwendig, da die Oberfläche erhebliche Schäden aufweise, heißt es. Es ist anzunehmen, dass der Unterbau nicht passt. "Der Drainagemörtel dürfte seinen Zweck nicht erfüllen, daher bleibt das Wasser unter einzelnen Platten stehen statt abzufließen", sagt Zöchmeister, er ist Bauleiter im Tiefbau. Durch den Frost im Winter haben sich im Frühjahr wieder einzelne Platten gesetzt.

Zwei Etappen

Die geplante Baustelle wird vermutlich auf zwei Etappen in den Sommerferien durchgeführt - aber in einem Arbeitsauftrag. Die Pflastersteine kommen raus und werden durch ein Asphaltband ersetzt. Ein vier Meter breites Band wird asphaltiert. Rechts und links von der Straße bleibt das Pflaster. Die Höhe wird nahtlos an die Pflastersteine angepasst. Die Pflasterung beginnt vor dem Kunsthaus und umfasst den ganzen Platz bis zur Kirche.
Die Anrainer werden noch alle informiert, sobald der genaue Verkehrsmaßnahmenplan existiert. Mit dem neuen Belag wird die Straße durch die Innenstadt wieder in einem ansprechenden und ansehnlichen Zustand sein.
Stadtrat ist Ronald Zöchmeister (FPÖ) seit Jänner 2017. Wie gefällt dem Stadtrat diese politische Arbeit? "Es ist ein Ressort mit vielen Herausforderungen", lacht er.
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