16.05.2018, 20:25 Uhr

Schule im Dialog - Projekttage in Linz

Helene Brandstetter und Lilli Schmidt genießen den Ausblick vom Pöstlingberg über Linz (Foto: Schule im Dialog)
Nach Wien, Salzburg und dem Burgenland fuhren heuer 24 Schülerinnen und Schüler der Schule im Dialog gemeinsam mit ihren Lehrerinnen und 14 Eltern nach Oberösterreich, um die SiD-Projekttage 2018 bei herrlichem Wetter in Linz zu verbringen. Schon auf der Anreise stand Kultur am Programm. Das Stift St. Florian beeindruckte alle durch seine Größe und barocke Pracht. Höhepunkt war für die Kinder natürlich die Führung durch (im wahrsten Sinne des Wortes) die Bruckner-Orgel und das extra für sie gespielte kleine „Privatkonzert“. Mit Anton Bruckner hatten sich die Kinder schon seit Wochen in der Schule beschäftigt.
Stützpunkt der buntgemischten Reisegruppe war das Jugendgästehaus Linz. Von dort konnten alle Ausflugsziele entweder zu Fuß oder per Auto innerhalb von einer halben Stunde gut erreicht werden. Gleich am ersten Abend durften die größeren Kinder auch noch einen Geigenbauer in seiner Werkstatt besuchen. Franz Übelhör zeigte den Kindern sehr anschaulich, wie sich Bau und Aussehen dieses Streichinstruments im Laufe der Jahrhunderte entwickelt hatten. Am Programm standen weiters Besuche inklusive Führungen im Welios Science Center, im Solarcampus der Energie AG, im Ars Electronica Center, eine Grottenbahnfahrt am Pöstlingberg, eine Nachtwächter-Runde durch die Linzer Altstadt, eine zweistündige Donauschifffahrt und eine Führung durch die Voestalpine Stahlwelten inklusive Werkstour- für jeden Geschmack war somit etwas dabei.
Trotz des dichten Programms gab es während der vier Tage auch immer wieder Zeiten zum Entspannen, miteinander Spielen und Plaudern.
„Das schönste Kompliment bekamen wir bei einer Feedbackrunde von einem schon etwas älteren Schulvater, der schon viel in der Welt herumgekommen war. Er meinte, er habe noch nie etwas so Harmonisches und Beeindruckendes erlebt, wie diese vier Tage, die ganz unterschiedliche Kinder und Jugendliche im Alter zwischen drei und fünfzehn Jahren und Erwachsene miteinander verbracht haben. - Das freut mich wirklich sehr und ist für mich der schönste Lohn für die doch sehr intensive und aufwändige Vorbereitungsarbeit dieser Projekttage“, meint Schulleiterin Claudia Gantner. „Übrigens, die Projekttage 2019 wollen wir in der Steiermark verbringen und Graz und seine Sehenswürdigkeiten kennenlernen.“
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