12.10.2014, 17:10 Uhr

Zwei Minuten Sex mit peinlichen Folgen!

Die Polizistin bestätigte, dass der Mann sie vermutlich vorerst nicht bemerkt hat.

Ungewöhnlicher Ort: Mann onaniert im Auto neben Radfahrerin - Pech für ihn, es war eine Polizistin

Pikanter Prozess am Bezirksgericht Horn. Gleich zu Beginn der Verhandlung stellte der Verteidiger des Beschuldigten einen Antrag, die Öffentlichkeit auszuschließen, was von Richter Daniel Böhm abgelehnt wurde. Angeklagt war ein 27-jähriger Angestellter aus dem Bezirk Horn – wegen sexueller Belästigung und öffentlicher geschlechtlicher Handlung.

Am 7. 1. 2014 musste der Mann bei der Bliekreuzung wegen der Rotphase halten - statt beide Hände am Steuer zu haben, onanierte er deutlich sichtbar, wie die Radfahrerin angab. Die Handlung des Masturbierens gab er vor dem Richter zu, aber keinen Vorsatz. Er hätte die Radfahrerin gar nicht wahrgenommen. „Es stimmt, ich habe während des Fahrens onaniert." Als er die Frau bemerkte, "hab ich alles gleich wieder eingepackt. Es tut mir irrsinnig leid. Ich werd es auch nicht mehr machen“, beteuerte er zerknirscht vor Gericht.
Beim Polizeiverhör hatte er die sexuelle Handlung nicht zugegeben, „weil ich mich geniert habe.“

Die Polizistin hat ihre Kollegen verständigt und das Kennzeichen durchgegeben, weil in letzter Zeit ein Mann Schülerinnen bei der Bushaltestelle (sehr nahe) sexuell belästigt hat. „Wie käme ein Kind dazu, wenn es da zusehen müsste. Er nahm das Diversionsangebot des Gerichts an: Wenn er in den nächsten 14 Tagen 350 € (50 € Pauschalkosten dabei wg. Verfahren) einzahlt, ist das Strafverfahren eingestellt. Nicht rechtskräftig.
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