Wenn man sich nicht mehr verabschieden konnte…
Trauerbegleitung in Zeiten der Coronakrise

Aufgrund der Corona-Pandemie können viele Menschen schwerkranke oder sterbende Menschen nicht, oder nur sehr eingeschränkt besuchen. Die wichtige Zeit des Abschiednehmens ist damit stark eingeschränkt oder teilweise gar nicht möglich. Derzeit dürfen maximal fünf Personen inklusive Pfarrer oder BestatterIn an einem Begräbnis oder einem Abschiedsritual teilnehmen.
"Trauern beginnt mit Verabschiedung. Wer sich von einem sterbenden oder verstorbenen Menschen nicht verabschieden konnte, tut sich schwerer, den Tod zu begreifen", so Marina Baldauf, ehrenamtliche Vorsitzende der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft. Wem ein Abschiednehmen nicht oder nur eingeschränkt möglich war, fällt es schwer, um den verstorbenen Menschen trauern zu können. Trauern ist aber ein notwendiger Prozess, ein schmerzhafter aber heilsamer Weg, um mit einem einschneidenden Verlust wieder ins Leben zu finden.

Drei KOSTENLOSE EINZELGESPRÄCHE FÜR TRAUERNDE
In Zeiten der Corona-Krise sieht es die Tiroler Hospiz-Gemeinschaft als dringliche Aufgabe, Trauernde nicht alleine zu lassen. Daher werden die kostenlosen Einzelgespräche der Kontaktstelle Trauer weiterhin über Telefon oder über andere digitale Kommunikationskanäle angeboten.
Das Angebot steht allen trauernden Menschen zur Verfügung, unabhängig davon ob der Verlust schon länger zurückliegt und ob eine Verabschiedung möglich war oder nicht.

Anmeldung für die Einzelgespräche:
Tiroler Hospiz-Gemeinschaft
Kontaktstelle Trauer
Tel. 0676-88188500
Mail: office@hospiz-tirol.at
Mo–Fr von 8–17 Uhr

Autor:

Ingrid Schönnach aus Imst

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