Kommentar von Clemens Perktold: Ich nix verstehn

Glaubt man der Marktforschung und anderen Studien, so zeigt sich im sprachlichen Bereich ein Aufholbedarf, der nicht erst gestern entstanden ist und der nicht zuletzt auch die einheimischen Kinder betrifft. Spätestens seit der Pisa-Studie ist klar, dass auch der heimische Nachwuchs an Buchstaben-Schwindsucht leidet. Man mag dafür viele Faktoren verantwortlich machen, die üblichen Verdächtigen, Computer und Fernseher, sind ja hinlänglich bekannt. Ganz gleich, ob Zuwanderer oder Hotelierssohn, Zugangsbeschränkungen zur Bildung wirken sich in jedem Fall negativ aus. Und was für Unis gilt, sollte im niederschwelligen Bildungs-angebot erst recht angewendet werden. So betrachtet, ist die Vorgabe des Europäischen Integrationfonds, nur Nicht-Österreicherinnen zur (sprachlichen) Weiterbildung im ABC-Cafe zuzulassen, in doppeltem Sinne kontraproduktiv, um nicht zu sagen weltfremd.

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