Power of Love III-Charity mit der Kraft der Musik

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IMST(alra).Zwei Abende im Zeichen von Power of Love, zwei Abende getragen von der Kraft der Musik und der Hingabe der Musiker, ließen die Brennbichler Kirche in Imst am 2.und 3.Juni zur vollgefüllten Konzerthalle und zum Schauplatz eines herausragenden musikalischen und wohltätigen Ereignisses werden. Henrik Eder moderierte das Event mit dem Bernhard Bartl bereits in der dritten Auflage seine Idee von Nächstenhilfe in die Tat umsetzte. Unterstützt von 23 Musikgruppen aus verschiedenen Stilrichtungen, die insgesamt 230 MusikerInnen auf die Bühne brachten, gelang es erneut das Schicksal von drei Menschen und deren Angehörigen wenigsten in finanzieller Hinsicht ein wenig zu lindern. Die 10-jährige Laura Moser, die an spastischer Diplegie erkrankt ist, im Rollstuhl sitzt und im Publikum anwesend war, Simon Schnegg, der am Locked-in-Syndrom leidet und vollständig gelähmt ist, sowie Carola Canal, die nach einem Aneurysma im Koma war und nun ständige Pflege benötigt, diesen drei Menschen war der „Power of Love“ Abend gewidmet, ihnen kommen zur Gänze die Einnahme durch Eintritt und freiwillige Spenden zugute. Ebenfalls die Einnahmen durch den Verkauf eines Bildes, das die Imster Künstlerin Daniela Pfeifer eigens für Power of Love gemalt hat.

„Setzen wir ein Zeichen und helfen“ war auf der Einladung zu lesen und
dieses sicht- und hörbare Zeichen, setzten als erstes die Musiker, die Organisator Bernhard Bartl gewinnen konnte. Er selbst war als Dirigent im Einsatz mit dem Blasorchester „twentyfive“, zusammengesetzt aus MusikerInnen aus 25 Gemeinden, welches die Auftragskomposition "TWENTYFIVE" von Klaus Strobl als Uraufführung präsentierte. Vollen Einsatz zeigte die PowerBand Tirol unter der Leitung von Christoph Heiß, der mit den KlientInnen der Lebenshilfe erneut jazziges zum Besten gab. Die Soundclinic Imst war mit dem Percussion und dem Saxophon Ensemble vertreten, vier junge Mädchen der LMS Imst bildeten das anspruchsvolle Klarinettenquadrat, die Blechbläser waren in aBRASSionata vereint, Christian Deimbacher spielte an der Mundharmonika und die Oberländer Alphornbläser füllten gekonnt die Bühne aus. Auch die jungen, sympathischen Jazzer der Upperland Funkband stellten sich in den Dienst der guten Sache, ebenso wie der Chor Walder Stimmen, der Chor des Sonderpäd.Zentrums Imst und der Chor des Musikgymnasiums Innsbruck. Bemerkenswert war die junge Magdalena Posch mit ihrer leidenschaftlichen Darbietung an der steirischen Harmonika. Das Ausnahmetalent Parizek Mario Lanbach begeisterte das Publikum restlos durch seine sensationelle Fähigkeit die Gitarre zu beherrschen, er gab am Sonntag auf besonderen Wunsch von Laura Moser sogar eine Sondervorstellung.

Die Vokaleinlagen kamen von Nora Winkler, Bertram Schnegg, Katharina Eberlein, begleitet von Eva Pedit am Piano, Karin Gasteiger, sowie als Trio Johanna Schatz mit Elena Wagner am Piano und Anna Lanbach am Cajon. Ebenfalls am Klavier war Lorena Mark zu hören.

Eigens aus Holland angereist war die gebürtige Pitztalerin und international erfolgreiche Sängerin Tanja Raich, die mit einigen Liedern ihre beeindruckende Ausnahmestimme unter Beweis stellte, mit Johannes Nagele am Klavier und Christian Unsinn am Cajon.

Jeder einzelne Mitwirkende der Abende überzeugte durch selbstlosen, aber
absoluten Einsatz und die Power of Music wurde eins mit der Power of Love.

Das Publikum war begeistert und folgte dem geballten mehrstündigen Programm bis in die Nacht hinein. Es ließ sich berühren und am Ende des Abends mitreißen vom Finalsong „We are the World“, in dem es so treffend heißt, dass wir die Tage heller und besser machen können, wenn wir es gemeinsam versuchen. Der Versuch mit „Power of Love“, einen Schritt in diese Richtung zu setzen, ist eindeutig gelungen und man darf sich über die Ansage des Initiators Bernhard Bartl freuen, der bereits eine Neuauflage für das nächste Jahr angedeutet hat.

Autor:

Alexandra Rangger aus Imst

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