Teufelsritt mit Seifenkisten am Fuße des Stuibenfalls

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UMHAUSEN (ps). Einen wahren Höllenritt hatten die 14 Fahrer der Teams oder Einzelwertung hinter sich, bis sie mit ihren selbst zusammengeschraubten Seifenkisten im Ziel des diesjährigen Seifenkistenrennen ankamen. Allen war dieses Vergnügen nicht vergönnt, gab es doch zahlreiche Konfrontationen zwischen Streckenbande und Fahrzeuge, die zwar alle verletzungsfrei aber teilweise mit technischen Gebrechen endeten. Dem Publikum gefiel dieses abgasfreie aber aktiongeladene Spektakel umso mehr. Klingende Teamnamen wie "Bad Mams", "Stuibenfolltuifle" oder "Road Runner" ließen hohe Erwartungen auf kreative Seifenkisten aufkommen, die mehr als erfüllt wurden. Eine E-Gitarre als Heckschmuck oder eine Rundherumverkleidung aus Jägermeister-Fläschchen, ein "Rettungsauto", das selbst einen Unfall baute oder ein Lenkrad aus Kettengliedern sind nur einige Beispiele. Teilnahmeberechtigt waren alle Seifenkisten mit einer funktionierenden Bremsanlage, der Fahrer musste mindestens 16 Jahre alt sein. Die technisch anspruchsvolle Streckenführung vom Stuböbele bis ins wildromantische Waldele der Plankepuit forderte die Fahrer mehrfach heraus. Besonders das Ziel-S wurde vielen Teams zumindest in einem Durchgang zum Verhängnis. Dort gab es Dreher, einen Überschlag, einen Frontalzusammenstoß mit der Bande und viel aufgewirbelten Staub für das in Scharen erschienene Publikum. Nach zwei Durchgängen fand die Preisverteilung statt, wobei jedem, der die Strecke und seine Anspannung bezwungen hatte, die Anerkennung des Publikums sicher war.

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