37. Ötztaler Radmarathon, 200 Jahre Fahrrad, 7.000 Jahre Radgeschichte

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Geschätzte 7.000 Jahre alt ist das Rad. Es war aus Holz, Stein oder Granit. 2017 feiert man allgemein den 200. Geburtstag des Fahrrads. Seit damals redet man vom Fahrrad, wenigstens wurde die Draisine schon als solches bezeichnet, obwohl man mehr gelaufen als „geradelt“ ist. Der Ötztaler Radmarathon als einer der ältesten Radmarathons wird 2017 zum 37. Mal ausgetragen und zwar am Sonntag, den 27. August 2017. Die Zahl 7 ist heuer allgegenwärtig und soll eine Glückszahl sein. Nun gut, wir werden sehen. Der diesjährige Ötztaler Radmarathon steht unter dem Motto Granit: Ötztaler Granit. Bei einigen der rund 80.000 Starter, die sich seit 1982 beim Ötztaler Radmarathon über die vier Alpenpässe gequält haben, werden Erinnerungen an die Draisine geweckt. Laufen statt fahren.
Einen Traum zum Leben erwecken, tiefenentspannt über 4 Alpenpässe.
Mit leichtem Grundlagentraining hat man schon begonnen. Der erste Schritt, um sich den Traum vom Ötztaler Radmarathon zu verwirklichen, ist die Registrierung. Diese ist zwischen 1. und 28. Februar online unter www.oetztaler-radmarathon.com möglich und ist Grundvoraussetzung, um bei der Verlosung am 7. März einen Startplatz zu bekommen. Hat man bei der Verlosung Glück, ist man jedenfalls schon ein Gewinner. Diese Glücklichen erhalten das wertvollste Startpaket, welches je beim „Ötztaler“ geschnürt wurde. Neben vielen anderen Geschenken wartet eine unbreakable Radbrille von DEM Sport- und Lifestyle Brillen Newcomer-Label aus Österreich - gloryfy unbreakable. Die G9 XTR Timmelsjoch“ im Verkaufswert von € 189,- ist Made in Austria, im Zillertal und bietet besten Schutz der Augen. Diese Brille zeichnet die Umgebung besonders kontrastreich, ist mit rotbrauner Spiegelung versehen und hat einen eigenen, dem Granit nachempfundenen, sportlichen Schnitt. 
Die Popularität des Ötztaler Radmarathons basiert neben der sehr hohen sportlichen Herausforderung vor allem auf der beeindruckenden Schönheit der Natur und den zum großen Teil gesperrten Bergstraßen. Rennradfahren ist zu einem trendigen Sport geworden. Es heißt, bei der Elite hat Rennradfahren das Golfspielen als Freizeitsport Nr. 1 abgelöst. Rennradfahren lockt urbane Menschen aufs Land. Wer etwas auf sich hält, fährt Serpentinen in allen Höhenlagen und findet beim Ötztaler Radmarathon seine persönliche Herausforderung und labt sich nach erfolgreicher Bewältigung der 66 Kehren auf den 238 Kilometren und 5.500 Höhenmetern am zuhauf produzierten Endorphin.
Am 35. Wochenende des Jahres 2017 geht es im Ötztal/Tirol sehr sportlich zu. 200 Jahre Fahrrad gehören gefeiert. Im Ötztal tut man dies in besonderer Art und Weise: Ein Jahr vor der Rad-Weltmeisterschaft in Tirol trifft sich die Radwelt im Ötztal, weil im Rahmen des 37. Ötztaler Radmarathons bereits im Vorfeld, erstmalig ein Profi-Radrennen der UCI Kategorie 1.1. ausgetragen wird, quasi als Prolog für das Hobbyrennen am Sonntag. Die UCI-Radprofis werden beim 1. PRO Ötztaler 5.500 die identische Runde über die vier Pässe Kühtai, Brenner, Jaufenpass und das 2.509 m hohe Timmelsjoch zu bewältigen haben. Radsportfans und Experten sind schon sehr gespannt, welchen Zeitunterschied es zwischen den schnellsten Hobbyfahrern und den UCI-Radprofis geben wird. Jedenfalls wird an diesem Wochenende in Sölden Radsportgeschichte geschrieben. Für Radfans wird eine umfassende Radsport-Expo organisiert, bei der bedeutende Hersteller ihre Produkte ausstellen werden, aber genauso wird die Geschichte des Rades bei einer Radparade mit historischer Bekleidung lebendig dargestellt werden.

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