Jahrelanger Druck zeigt Wirkung
Aktion scharf gegen illegale Freizeitwohnsitze

Markus Sint fordert weitere Initiativen gegen illegale Freizeit-Wohnsitze.
  • Markus Sint fordert weitere Initiativen gegen illegale Freizeit-Wohnsitze.
  • Foto: Liste Fritz
  • hochgeladen von Clemens Perktold

Die Liste Fritz fordert Einführung einer zusätzlichen „Taskforce des Landes gegen illegale Freizeitwohnsitze“.

TIROL. „Wir als Liste Fritz haben seit Jahren auf das immer gravierender werdende Problem der illegalen Freizeitwohnsitze in Tirol hingewiesen. Schon die Zahl der legalen Freizeitwohnsitze ist in jeder vierten Tiroler Gemeinde über den gesetzlich erlaubten acht Prozent, die zusätzlichen illegalen Freizeitwohnsitze verschärfen das Wohnproblem für die Einheimischen weiter. Die schwarz-grüne Landesregierung hat nach langem Hin und Her endlich die richtige Richtung eingeschlagen und hat mit der ‚Aktion scharf‘ einen ersten notwendigen Schritt eingeleitet. Die Gemeinden und Bürgermeister haben es durch die Gesetzesänderungen in Zukunft leichter, wenn es um die Feststellung und Kontrolle illegaler Freizeitwohnsitze in ihren Städten und Dörfern geht. Sehr erfreulich ist es, dass den Bürgermeistern und Gemeinden mittlerweile eine umfassende Checkliste zur Verfügung steht, damit sie ihrem gesetzlichen Auftrag zur Prüfung bestmöglich nachkommen können. Diese Checkliste haben wir als Liste Fritz im Oktober-Landtag 2019 beantragt. Wie weit die von ÖVP und Grünen geplanten Gesetzesänderungen dann wirklich reichen, werden wir uns genau anschauen müssen. Illegale Freizeitwohnsitze machen das Wohnen für die Tiroler Bevölkerung teurer, sie entziehen den Einheimischen Grund und Boden und befeuern damit den Ausverkauf der Heimat. Illegale Freizeitwohnsitze schaden auch den Dörfern und Gemeinden, weil die Einheimischen die Infrastrukturkosten tragen müssen. Letztlich sind auch die gesellschaftlichen Auswirkungen nicht zu vernachlässigen, weil sich Menschen, die nur ein paar Tage im Jahr da sind, nicht bei den Vereinen im Dorf engagieren. Die Einheimischen in den betroffenen Gemeinden verdienen umfassende Maßnahmen, um dem Problem der illegalen Freizeitwohnsitze endlich Herr zu werden“, erklärt Liste Fritz-Landtagsabgeordneter Markus Sint. Die Liste Fritz setzt sich für die Gründung einer eigenen „Taskforce gegen illegale Freizeitwohnsitze“ ein. Was in anderen Bereichen bereits funktioniert, kann für den Kampf gegen den Ausverkauf der Heimat nicht falsch sein.

Weitere Initiativen

„Zu den angekündigten Maßnahmen der schwarz-grünen Landesregierung braucht es noch weitere Initiativen. Wir als Liste Fritz können uns die Gründung einer eigenen ‚Taskforce des Landes gegen illegale Freizeitwohnsitze‘ sehr gut vorstellen. Das Land Tirol soll eine eigene Kontrollgruppe, bestehend aus juristischen und technischen Experten aufstellen, die den Bürgermeistern und Gemeinden bei den Kontrollen vor Ort zur Seite stehen. Dieses Modell funktioniert bereits im touristischen Bereich, bei den Nächtigungskontrollen und bei den Kontrollen zur Wohnbauförderung. Die schwarz-grüne Landesregierung muss jede Möglichkeit ausschöpfen und den Gemeinden jede denkbare und mögliche Hilfe zur Verfügung stellen, um die Tiroler Bevölkerung nachhaltig von den Belastungen durch die illegalen Freizeitwohnsitze in Tirol zu befreien“, stellt Liste Fritz-Landtagsabgeordneter Markus Sint abschließend fest.

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