Bäurinnen besuchten tirolweit knapp 400 Schulen um Erstklässlern den Bezug zu Lebensmitteln und deren Herkunft zu vermitteln.

Bezirksbäuerin Renate Dengg (2.v.l.) besuchte mit ihrem Team unter anderem die VS Barwies.
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  • Bezirksbäuerin Renate Dengg (2.v.l.) besuchte mit ihrem Team unter anderem die VS Barwies.
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BEZIRK. Die Tiroler Bäuerinnen bringen Landwirtschaft in die Schulen! Das tun sie das ganze Jahr über, wobei der Aktionstag rund um den Welternährungstag einen alljährlichen Fixpunkt darstellt. Bundesweit durchgeführt, steht dieser heuer unter dem Motto: „Unser Essen: Bäuerinnen wissen, wo es herkommt!“
„Dass Kinder einen Bezug zur Landwirtschaft haben und über die Produktion von Lebensmitteln Bescheid wissen, ist auch im ländlichen Raum schon lange keine Selbstverständlichkeit mehr. Daher ist es wichtig, dass wir Landwirtschaft zum Angreifen an die Schulen bringen“, erklärt Landesbäuerin Resi Schiffmann den Gedanken hinter dem Aktionstag.

Erfolgskonzept mit Praxisbezug
Diese Woche waren 220 Bäuerinnen an 195 Schulen im ganzen Land unterwegs. Insgesamt konnten 405 erste Klassen besucht und damit 7.415 Schülerinnen und Schüler erreicht werden. Dabei stand die Praxis in der von den Bäuerinnen gestalteten Schulstunde an oberster Stelle: Die Kinder konnten schmecken, riechen, fühlen – kurzum die Landwirtschaft mit allen Sinnen erleben und dabei lernen, was hinter verschiedenen Lebensmitteln steckt.
„Wir haben in den letzten zwei Jahrzehnten viele Erfahrungen in den unterschiedlichsten Projekten an Schulen sammeln können. Dabei hat sich vor allem eines bewährt: Wir Bäuerinnen vermitteln den Kindern Alltags- und Ernährungswissen auf einfache und authentische Weise und wollen zum Sel- bermachen und Ausprobieren ermutigen. Das ist eine tolle Ergänzung zum bestehenden Unterricht und wird von den Lehrpersonen sehr geschätzt“, so Landesbäuerin Resi Schiffmann abschließend.

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