TIWAG
Baustart für Renaturierung des Brunauer Wehrs erfolgte

Lokalaugenschein beim Brunauer Wehr mit (v.re.) Vorstandsdirektor Johann Herdina, TIWAG-Projektleiter Klaus Feistmantl, Marcel Pachler (Raftingverband), Siegfried und Bruno Strigl (wasser-c-raft Rafting Ötztal), den Bürgermeistern Manfred Köll und Josef Leitner sowie Hubert Wammes (Wassergenossenschaft Haiming).
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  • Lokalaugenschein beim Brunauer Wehr mit (v.re.) Vorstandsdirektor Johann Herdina, TIWAG-Projektleiter Klaus Feistmantl, Marcel Pachler (Raftingverband), Siegfried und Bruno Strigl (wasser-c-raft Rafting Ötztal), den Bürgermeistern Manfred Köll und Josef Leitner sowie Hubert Wammes (Wassergenossenschaft Haiming).
  • Foto: TIWAG
  • hochgeladen von Petra Schöpf

SAUTENS. Als eine von zahlreichen ökologischen Begleitmaßnahmen im Rahmen des Kraftwerksausbauprojekts im Kühtai ist diese Woche der Baustart beim Brunauer Wehr an der Gemeindegrenze zwischen Haiming und Sautens erfolgt. Die TIWAG nimmt rund drei Millionen Euro für die Herstellung der Durchgängigkeit der Ötztaler Ache für Fische und andere Wasserlebewesen in die Hand.
„Diese Maßnahme wird künftig die Fischpassierbarkeit ermöglichen und damit einen rund neun Kilometer langen Flussabschnitt der Ötztaler Ache als gewässerökologischen Lebensraum erschließen. Diese Gewässerstrecke ist damit wieder mit dem Flusssystem des Inn verbunden“, betont TIWAG-Vorstandsdirektor Johann Herdina: „Von der Neugestaltung werden aber nicht nur die Lebewesen im bzw. am Fluss profitieren, sondern auch Wassersportler, da potenzielle Gefahrenstellen beim Wehr beseitigt werden.“

Künstliche Gefahrenstelle beseitigen

Das bestehende Wehr wurde in den 1950er-Jahren errichtet und ermöglicht seitdem die Wasserentnahme aus der Ötztaler Ache zur Bewässerung landwirtschaftlicher Flächen, unter anderem für den Obstbau in Haiming. Für Fische allerdings stellte der zwei Meter hohe Absturz bisher ein unüberwindbares Hindernis dar und auch für Wassersportler gab es gefährliche Rückströmungen, weshalb dieser Flussabschnitt nicht befahren werden durfte.
„Die Beseitigung dieser künstlichen Gefahrenstelle bedeutet eine enorme Aufwertung für den stark boomenden Rafting- und Kajaksport im Ötztal“, begrüßt auch Marcel Pachler als Obmann des Tiroler Raftingverbands diese Maßnahme. Die Bürgermeister Manfred Köll (Sautens) und Josef Leitner (Haiming) loben die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der TIWAG. Die Bewässerung der Obstanbauflächen bleibt damit gesichert.

Die Arbeiten werden jetzt in der Niederwasserperiode durchgeführt und sollen bis April 2021 abgeschlossen sein. Dabei wird flussabwärts die Gewässersohle angehoben und auf rund 300 Metern Länge eine Rampe mit einem Gefälle von zwei Prozent hergestellt. Die Uferböschungen werden mit großen Wasserbausteinen so gesichert, dass ein möglichst natürliches Erscheinungsbild entsteht.

Lokalaugenschein beim Brunauer Wehr mit (v.re.) Vorstandsdirektor Johann Herdina, TIWAG-Projektleiter Klaus Feistmantl, Marcel Pachler (Raftingverband), Siegfried und Bruno Strigl (wasser-c-raft Rafting Ötztal), den Bürgermeistern Manfred Köll und Josef Leitner sowie Hubert Wammes (Wassergenossenschaft Haiming).
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